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Der FCL lebt!

Der FC Luzern holt nach drei Meisterschaftsniederlagen wieder einen Punkt: Mit dem 2:2 (1:2) gegen den Schweizer Meister Young Boys geben die Luzerner ein markantes Lebenszeichen von sich.
Arthur Bucher
Die Luzerner Lucas Alves (vorne) und Pascal Schürpf feiern das Tor zum 2:2 beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys. (Bild: KEYSTONE/Urs Flüeler)

Die Luzerner Lucas Alves (vorne) und Pascal Schürpf feiern das Tor zum 2:2 beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys. (Bild: KEYSTONE/Urs Flüeler)

Die Szene des Spiels

FCL-Verteidiger Stefan Knezevic leitete mit seinem «Luftloch»-Rundschlag den vorübergehenden Umschwung in diesem Spiel ein. Knezevic vermochte sich nach seinem Fehler im Laufduell mit YB-Stürmer Roger Assalé nur noch mit einem Penaltyfoul zu helfen. Als YB mit dem Penalty durch Jean-Pierre Nsame ausglich, drehte die Partie – aber nur für die erste Halbzeit.

Das hat zu reden gegeben

FCL-Stürmer Blessing Eleke auf der Ersatzbank – kann sich Luzern das gegen den Schweizer Meister leisten? Selbst wenn Eleke im Moment ausser Form scheint, lautet die Antwort im Nachhinein: Nein – der FCL braucht einen trickreichen Mann wie Eleke auf dem Rasen. Eleke aber verletzte sich in der Schlussphase am Oberschenkel und wurde nach seiner Einwechslung (59.) in der Nachspielzeit wieder ausgewechselt.

Das Ergebnis

Das 2:2 ist letztlich gerecht. Der FCL lieferte YB einen aufopfernden Kampf – der Schweizer Meister nützte die individuellen Fehler beim FCL aus.

Die 1. Halbzeit

Der FCL war lange überlegen und ging in der 22. Minute verdient durch Ibrahima Ndiaye in Führung. YB überzeugte bis zu diesem Zeitpunkt und auch lange danach nicht, verzeichnete viele Ballverluste. Der FCL machte viel Druck, beschäftigte den Schweizer Meister in dessen Zone. Der schwere Fehler, das «Luftloch» von FCL-Verteidiger Stefan Knezevic machte in der 36. Minute irgendwie den ganzen FCL-Aufwand zunichte. Roger Assalé schnappte Knezevic den Ball weg, der FCL-Innenverteidiger riss den YB-Stürmer in der Folge im Strafraum nieder. Jean-Pierre Nsame versenkte den Penalty zum 1:1. Es kam noch schlimmer: In der 44. Minute dribbelte Roger Assalé die Verteidiger Christian Schwegler und Knezevic aus und versenkte flach zum 2:1 für die Young Boys. Eine insgesamt gute FCL-Halbzeit – ohne richtigen Ertrag.

Die 2. Halbzeit

Die zweite Hälfte des Spiels war nicht weniger aufregend. Und brachte vor allem den FCL-Ausgleich. Innenverteidiger Lucas Alves glich in der 60. Minute nach einem Corner mit einem Kopfball-Torpedo zum 2:2. Aus. YB baute ab, Luzern fand den Schlüssel zum 3:2 in der dramatischen Schlussphase nicht.

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