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Der FCL spielt mit seiner Jugend

Der FC Luzern ist beim 1:1 gegen GC mit einem jungen Team angetreten, zwischenzeitlich lag das Durchschnittsalter der Elf auf dem Platz unter 22 Jahren. Wir stellen die Perspektiven und Vertragssituationen der jüngsten FCL-Profis vor.
Daniel Wyrsch
Die FCL-Jungprofis Idriz Voca (Mitte) und Filip Ugrinic (rechts) bejubeln mit Francisco Rodriguez das 1: 1 gegen GC. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 13. Mai 2018))

Die FCL-Jungprofis Idriz Voca (Mitte) und Filip Ugrinic (rechts) bejubeln mit Francisco Rodriguez das 1: 1 gegen GC. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 13. Mai 2018))

Beim FCL heisst es nicht Jugend forscht, sondern Jugend spielt. Mit Ruben Vargas, Silvan Sidler und dem eingewechselten Filip Ugrinic waren drei Profis im letzten Heimmatch der Saison am Sonntag gegen die Grasshoppers (1:1) erst 19 Jahre alt. Dazu kommen mit Stefan Knezevic und Idriz Voca zwei Stammkräfte, die beide erst 21-jährig sind. Voca feiert heute seinen 21. Geburtstag.

Dank dieses jugendlichen Quintetts, das vorgestern zehn Minuten gemeinsam auf dem Platz stand, betrug das Durchschnittsalter der Luzerner Elf zwischen der 63. und 73. Minute weniger als 22 Jahre (21,8). Seit der Ex-U21-Trainer Gerardo Seoane Anfang Januar das Team übernommen hat, setzen die Innerschweizer noch mehr auf eigene Nachwuchsspieler.

Mehrjährige Verträge für die Begabten

Nach der Ernüchterung über den bevorstehenden Abgang von Schlüsselspieler und Eigengewächs Hekuran Kryeziu (25), der ablösefrei zum FC Zürich wechseln kann, ist neben der Perspektive der Jungprofis ein anderer Fakt wichtig: Wie lange laufen die Verträge der talentierten Akteure? Sportkoordinator Remo Meyer gibt Entwarnung: «Diese Verträge wurden verlängert, sie laufen alle noch mehrere Jahre.»

Hier die Vertragsfristen und die Perspektiven der begabtesten FCL-Jungprofis.

Filip Ugrinic (19): Der Vertrag des offensiven Mittelfeldspielers wurde Anfang 2017 vom damaligen Sportkoordinator Remo Gaugler bis 2020 verlängert. Der Stadtluzerner Ugrinic wurde damals als Jahrzehnttalent des FCL gefeiert, sein früherer U16-Trainer Benjamin Huggel verglich den Hochbegabten mit Roger Federer und dessen Virtuosität. Doch lange war Ugrinic nur Ersatz, in der Rückrunde kam er unter Seoane erst vorgestern gegen GC zum dritten Einsatz. Der Coach verlangt vom Youngster, dass er sich taktisch und in der Defensivarbeit verbessert. «Nach der Lehrabschlussprüfung erwarte ich im Sommer einen Leistungsschub bei Filip, wenn er Vollzeitprofi ist», sagt Seoane.

Ruben Vargas (19): Der schnelle Linksaussen aus Adligenswil hat einen Kontrakt bis 2021. Obwohl ein Leichtgewicht, bringt er die Gegner immer wieder aus dem Gleichgewicht. «Ich will Luft für länger als nur 60 Minuten haben», findet er selbst.

Silvan Sidler (19): Er ist Verteidiger und kommt aus dem Zuger Verband, sein Vertrag läuft bis 2020. Läuferisch und athletisch ist er voll dabei, spielerisch hat Sidler noch viel Luft nach oben.

Stefan Knezevic (21): Bis 2020 steht der Innenverteidiger aus dem Seetal in Luzern unter Vertrag, wegen seiner Zuverlässigkeit wird er von Seoane geschätzt. In 31 Super-League-Einsätzen traf Knezevic immerhin zweimal, bei der Spielauslösung hat er Verbesserungspotenzial.

Idriz Voca (21): Der Stansstader gehört zum Tafelsilber beim FCL, Meyer hat mit dem ballsicheren Profi bis 2021 verlängert. Im defensiven Mittelfeld hat Voca gut mit Kryeziu harmoniert, spielt nun auch im Kosovo-Nationalteam mit ihm. Unter Seoane wird sich Voca weiterentwickeln.

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