Früher als geplant: Die 1. Mannschaft des FC Luzern trainiert ab Montag wieder

Eigentlich war für den Trainingsbeginn der 1. Mannschaft des FCL der 25. Mai angesetzt. Dieser wird nun auf den 18. Mai vorverlegt.

Daniel Wyrsch
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Jetzt steht definitiv fest, wann der FC Luzern den Trainingsbetrieb wieder aufnimmt: bereits am Montag um 9.30  Uhr und nicht erst eine Woche später. «Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung des FC Luzern haben sich zu diesem Schritt entschieden, um die Vorbereitungszeit für die wahrscheinliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs am Wochenende vom 19./20./21. Juni bestmöglich zu nutzen und der Mannschaft eine zusätzliche Trainingswoche zu ermöglichen», schreibt der Super-League-Verein auf seiner Website. Der FCL verzichtet mit diesem Entscheid eine Woche früher als geplant auf die Kurzarbeitszahlungen für Trainer und Spieler.

Am Montag geht für die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini eine 66 Tage dauernde Zeit ohne Mannschaftstrainings zu Ende. Die letzte gemeinsame Übungseinheit fand am 13. März  – zwei Tage vor dem Lockdown – statt. Celestini ist überzeugt, auf Spieler zu treffen, die auf die Rückkehr auf den Platz brennen. Nachdem der ursprünglich geplante Trainingsauftakt vom letzten Montag auf den 25. Mai verschoben worden war, stellte der FCL-Coach fest: «Sie wären äusserst motiviert gewesen, gemeinsam mit dem Team zu trainieren. Für die Spieler ist es sehr schwierig, zu Hause etwas zu tun, ohne ein konkretes Ziel zu haben.»

Zuerst körperliche Verfassung zurückerlangen

Die Coronapause im Homeoffice und bei individuellen Läufen im Wald und auf Leichtathletikbahnen geht für die Luzerner Profis zu Ende. Damit sie möglichst schnell zurückfinden in den Belastungsrhythmus des Teamtrainings und Verletzungen vorgebeugt werden kann, hat der physische Teil Priorität bei den ersten Einheiten. «Ich habe mich zuletzt oft mit Konditionstrainer Christian Schmidt ausgetauscht, wir haben die Trainings schon länger vorbereitet», sagte Fabio Celestini.

Der FC Luzern wird den Trainingsbetrieb gemäss den Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und dem Schutzkonzept der Swiss Football League (SFL) durchführen, um damit den grösstmöglichen Schutz für alle Beteiligten sicherzustellen.

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