Die erste Pflichtspiel-Niederlage unter Celestini – der FC Luzern verliert gegen Lugano nach zwei späten Gegentoren

Die Luzerner dominieren die erste Halbzeit in Lugano – die ganz grossen Chancen bleiben aber aus. Nach der Pause hat das Heimteam die besseren Möglichkeiten und feiert nach zwei späten Toren einen Sieg.

Janick Wetterwald
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Hier geht's zum ausführlichen Matchbericht, den Stimmen und den FCL-Noten. (abo+)

Die entscheidende Szene

Nach einem Eckball kommt Akos Kecskes am zweiten Pfosten frei zum Kopfball und drückt das Leder ins tiefe Eck – Müller im Luzerner Tor ohne Abwehrchance.

Lugano-Spieler Kecskes jubelt nach seinem 1:0 gegen Luzern.

Lugano-Spieler Kecskes jubelt nach seinem 1:0 gegen Luzern.

Bild: Davide Agosta, Keystone

Die Luzerner konnten auf diesen Rückstand nicht mehr reagieren und kassierten gar noch ein zweites Tor nach eine abgefälschten Freisstoss.

Das Ergebnis

2:0 lautet das Schlussresultat im Stadio comunale di Cornaredo. Die Gäste aus Luzern sind in der ersten Halbzeit das bessere Team. Nach der Pause setzt das Heimteam offensiv mehr Akzente und schiesst zwei späte Tore.

Celestini im Hintergrund verliert mit seinem FC Luzern in Lugano.

Celestini im Hintergrund verliert mit seinem FC Luzern in Lugano.

Bild: Davide Agosta, Keystone

Es ist eine bittere erste Niederlage für Luzern-Trainer Fabio Celestini, aber sein Team hatte zu wenig Durchschlagskraft.

Die Tabelle:

Die Bilder zum Spiel:

Trost für Celestini? Lugano-Trainer Maurizio Jacobacci und FCL-Trainer Fabio Celestini nach Abpfiff der Partie.
13 Bilder
Lucas Alves (Luzern) enttäuscht nach dem Spiel.
Sandi Lovric (Lugano) jubelt nach dem Tor zum 2:0
Tor für Lugano in der 80. Minute. Nach einem Eckball steht Akos Kecskes am zweiten Pfosten frei und köpft den Ball in die Maschen.
Numa Lavanchy (Lugano) gegen Silvan Sidler (Luzern)
Miroslav Covilo und Akos Kecskes (Lugano) gegen Marvin Schulz (Luzern)
Torhüter Noam Baumann und Fabio Daprela (Lugano) gegen Francesco Margiotta (Luzern).
Silvan Sidler und Lorik Emini (Luzern) gegen Sandi Lovric (Lugano)
Akos Kecskes (Lugano) gegen Ibrahima Ndiaye (Luzern)
Luganos Trainer Maurizio Jacobacci, in Lugano fängt es während der ersten Halbzeit an zu regnen.
Mittelfeldspieler Ibrahima Ndiaye reklamiert nach dem Zweikampf gegen den Luganesen Akos Kecskes.
Marvin Schulz läuft Miroslav Covilo vom FC Lugano davon. Die erste Halbzeit verlief torlos.
Die Lugano-Spieler Akos Kecskes und Mijat Maric, duellieren sich mit dem Luzern Francesco Margiotta im Cornaredo Stadion in Lugano.

Trost für Celestini? Lugano-Trainer Maurizio Jacobacci und FCL-Trainer Fabio Celestini nach Abpfiff der Partie.

Bild: Davide Gosta / Keystone/ Ti-Press (Lugano, 24. Juni 2020)

Die erste Halbzeit

Der FCL meldet die gleiche Startelf wie gegen Basel, doch Pascal Schürpf zwickt es beim Aufwärmen – Sidler ersetzt ihn, Schürpf nimmt auf der Bank Platz. Die Partie kommt nicht wirklich auf Touren. Luzern übernimmt das Spieldiktat, hat mehr Ballbesitz. Erst nach mehr als einer halben Stunde haben die Gäste die erste gute Torchance. Kurz vor der Pause versucht es Francesco Margiotta noch mit einem Lupfer, ohne Erfolg. Es steht 0:0 zur Pause.

Die wichtigsten Szenen:

36. Minute: Eine Doppelchance für Luzern. Zuerst scheitert Marvin Schulz, nach einem Einwurf von Marco Burch, aus spitzem Winkel an Lugano-Keeper Noam Baumann. Der Ball bleibt heiss und Idriz Voca zieht ab, der Ball wird neben das Tor abgelenkt.

41. Minute: Ibrahima Ndiaye flankt in den Lugano-Strafraum wo Voca auf Francesco Margiotta weiterleitet. Dieser erreicht den Ball nur noch knapp und versucht ihn über Baumann zu spitzeln – über das Tor.

Fazit zum Spiel: Umkämpft mit wenig Höhepunkten.

Fazit zum Spiel: Umkämpft mit wenig Höhepunkten.

Bild: Martin Meienberger

Die zweite Halbzeit

Das Spiel wird nicht besser. Lugano hat Chancen, aber zwingend sind diese nicht. Luzern weniger dominant als in der ersten Halbzeit. Dank zwei späten Toren feiert Lugano einen Heimsieg.

Die wichtigsten Szenen:

48. Minute: Lorik Emini wird freigespielt und kommt zu einer guten Schusschance. Er trifft mit seinem schwächeren linken Fuss den Ball nicht richtig, bringt diesen zur Mitte, wo er von einem Luganesi weggeschlagen wird.

54. Minute: Die erste gute Chance für Lugano. Sandi Lovric schiesst und zwingt Marius Müller zu einer Parade. Es gibt Eckball, der kurz ausgeführt wird und nach dem Alexander Gerndt zu einer Schussmöglichkeit kommt.

60. Minute: Eloge Yao kommt im Luzerner Strafraum an den Ball, dreht sich und versucht den Torschuss. Silvan Sidler blockt und die Gäste können die Situation klären.

75. Minute: Numa Lavanchy will eigentlich flanken, doch sein Versuch dreht sich gefährlich in Richtung Tor – Müller muss eingreifen.

80. Minute: Tor für Lugano. Nach einem Eckball steht Akos Kecskes am zweiten Pfosten völlig frei und köpft den Ball wuchtig in die Maschen. Da stimmte die Zuordnung bei den Luzernern nicht.

88. Minute: Sandi Lovric schiesst einen Freistoss, der für FCL-Keeper Marius Müller unglücklich abgelenkt wird und den Weg ins Tor findet.