Die Fakten zum FCL-Heimspiel gegen Olympiakos Piräus

Der FC Luzern schafft das Wunder gegen Olympiakos Piräus nicht: Mit 1:3 verlieren die Innerschweizer diskussionslos gegen den haushoch überlegenen griechischen Rekordmeister. Luzern scheidet mit dem Gesamtskore von 1:7 in der 3. Quali-Runde zur Europa League aus.

Daniel Wyrsch
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Lucas Alves von Luzern eilt Kostantinos Tsimikas (rechts) davon. (Bild: KEYSTONE/Urs Flüeler, 16. August 2018)

Lucas Alves von Luzern eilt Kostantinos Tsimikas (rechts) davon. (Bild: KEYSTONE/Urs Flüeler, 16. August 2018)

Ausgangslage: Der FCL hatte das Hinspiel in Piräus 0:4 verloren, entsprechend war die Chance sehr gering, dass die Luzerner die Playoffs zur Europa League erreichen können. Ein 5:0-Sieg oder ein 6:1 wären nötig gewesen, um den griechischen Rekordmeister Olympiakos aus dem internationalen Wettbewerb zu kegeln.

Die Szene des Spiels: Shkelqim Demhasaj war keine Minute auf dem Feld, da erzielte der Stürmer in der 82. Minute im Nachschuss das 1:3 auf einen von Olympiakos-Goalie Gianniotis abgewehrten Flachschuss von Schürpf. Das war der vielumjubelte einzige Treffer der Luzerner in 180 Minuten gegen das übermächtige Team aus Piräus.

Das Ergebnis: Luzern gegen Olympiakos Piräus 1:3 – Gesamtskore zusammen mit dem Hinspiel 1:7 (Hinspiel 0:4).

Die erste Halbzeit: Die Luzerner begannen gut, in der 4. Minute hätte der russische Schiedsrichter Lewnikow einen Handspenalty für die Gastgeber pfeifen können. Roderick hatte mit der Hand gegen Eleke geklärt. Doch bereits in der 7. Minute traf Olympiakos-Regisseur Fortounis den Pfosten. Es war schon sein dritter Aluminium-Treffer in zwei Spielen gegen Luzern. Die Führung der Griechen erzielte Christodoulopoulos in der 23. Minute: Er köpfelte eine Massflanke von Elabdellaoui zum 1:0 in die Maschen. Vier Minuten später rettete Voca auf der Torlinie, sonst wäre es aus Sicht des FCL bereits 0:2 gestanden.

Die zweite Halbzeit: Das 2:0 erzielten die Griechen in der 59. Minute nach einem Corner: Vukovic traf die Latte, mit dem Nachschuss schoss Christodoulopoulos die Zweitoreführung. Für den griechischen Nationalspieler das total vierte Tor in zwei Spielen gegen den harmlosen FCL. Für die definitive Entscheidung im Rückspiel sorgte in der 68. Minute Guerrero auf einen Doppelpass mit Podence und Fetfatzidis. Auch für den Spanier war es schon der insgesamt dritte Treffer gegen Luzern. Immerhin gelang dem eingewechselten Demhasaj aus Sicht der Innerschweizer noch die Resultatkosmetik zum 1:3-Endstand.