Die richtige Aufstellung

FCL-Kolumne

Roland Schwegler,
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Ex-Profi Roland Schwegler (35) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. (Bild: Pius Amrein/ LZ)

Ex-Profi Roland Schwegler (35) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. (Bild: Pius Amrein/ LZ)

Kompliment an Markus Babbel und Patrick Rahmen. Beim 4:1-Sieg über die Young Boys haben sie die richtige Aufstellung und Taktik gegen zunehmend ratlose Berner gefunden. Luzern ist defensiv ganz anders aufgetreten als eine Woche zuvor in Lausanne.

Statt mit einem 3-5-2 wie beim 4:4 in der Westschweiz setzten die Luzern-Trainer gegen YB auf ein 5-4-1. Damit stärkte der FCL seine Seiten: Rechts agierten Thiesson und Rodriguez, links Lustenberger und Oliveira. Die Young Boys konnten somit nicht über die Flügel angreifen.

Luzern kam nun entgegen, dass YB mit langen Bällen operieren musste. Die Reaktion der FCL-Spieler darauf war hervorragend: Sie gewannen viele zweite Bälle. Im Angriff unterstützten die Flügelspieler Rodriguez und Oliveira den einzigen Stürmer Marco Schneuwly. Dabei wechselten sie sogar die Rollen: Goalgetter Schneuwly bediente die beiden mit Vorlagen, die sie zu tollen Torerfolgen nützten.

Nur einmal sah der FCL schlecht aus: Beim 0:1, als Costa gegen Torschütze Ravet zu spät kam. Sonst spielten die Luzerner einen starken Match!

Ex-Profi Roland Schwegler (34) ist FCL-­Kolumnist unserer Zeitung. Mit GC wurde der Verteidiger 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der gebürtige Seetaler für den FC Luzern.

Roland Schwegler,

sport@luzernerzeitung.ch