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Düstere Prognosen für den FC Lugano

Swisspor-Arena-Mieter Der FC Lugano hat mehrere ungewollte Personalwechsel hinter sich. Eine überragende Rückrunde und das Vorrücken von Platz 8 auf 3 weckten unter anderem bei der Konkurrenz Begehrlichkeiten. Sions Präsident Christian Constantin verpflichtete in der Sommerpause Lugano-Trainer Paolo Tramezzani. Der Italiener nahm nach nur fünf Monaten im Tessin gleich den Trainerstaff mit ins Wallis.

Lugano-Präsident Angelo Renzetti war auf diese unfreundliche Übernahme nicht vorbereitet. Trotz Vertrag mit Tramezzani bis 2019 überliess er den Erfolgstrainer ohne Ablösesumme Constantin. Immerhin konnte Renzetti Schlimmeres verhindern. Denn Tramezzani wollte auch Mittelfeldspieler Davide Mariani zum FC Sion holen. Nach den schwerwiegenden Abgängen der Stürmer Ezgjan Alioski (Leeds United) und Armando Sadiku (Legia Warschau) kämpfte Renzetti erfolgreich um Mariani.

Alioski ist unersetzbar

Bis dato ist objektiv betrachtet nur der Wechsel von Torhüter Mirko Salvi (Rückkehr zu Basel) mit Ex-FCZ-Schlussmann David Da Costa (von Novara Calcio/Serie B) kompensiert worden. Alioski mit seinen 16 Toren und 14 Assists ist für einen bescheidenen Super-League-Verein wie den FC Lugano gar nicht ersetzbar – trotz mindestens 3 Millionen Franken Einnahmen aus der Europa League. «Gianni», wie sie den dynamischen Flügelstürmer im Tessin nannten, war ein einmaliger Glücksfall für Lugano.

Ohne Alioski, Sadiku und den Trainerstaff der letzten Saison steigen die Luganesi heute in Luzern in die neue Meisterschaft. Notabene in der Swisspor-Arena, wo sie aller Voraussicht nach ab September ihre drei Heimspiele in der Gruppenphase der Europa League austragen. Heute kann sich die Mannschaft des neuen Lugano-Trainers Pierluigi Tami an den Rasen gewöhnen und sich mit dem Stadion und den Zuschauern anfreunden. Letzteres wird kein einfaches Unterfangen sein. Erwarten doch die Fans des Heimteams, dass Lugano in dieser Saison viel leichter zu bezwingen ist als im Frühling. Die Prognosen der Medien und der sogenannten Experten sind düster für den FCL aus der Südschweiz. Platz 9 oder sogar 10, was gleichbedeutend mit dem Abstieg wäre, wird Lugano vorausgesagt.

Dagegen hilft auch nicht, dass der neue Co-Trainer Walter Samuel heisst. Als Verteidiger von Inter Mailand nannten die Italiener den Argentinier respektvoll «Il Muro», die Mauer. Ähnlich nach Catenaccio tönt Chefcoach Tami, wenn er von seinen Spielern fordert: «Wir müssen physisch parat sein, das wird ein Kampfspiel in Luzern.» (dw)

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