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E-FUSSBALL: Pläne für ein FCL-Gamer-Team sind auf Eis gelegt

450 Gamer kämpften im März um einen der beiden Plätze im E-Sports-Tam des FCL. Die Spieler sind zwar ausgewählt, aber das Projekt ist gestoppt: Der FCL macht eine Denkpause – und wartet auf andere Schweizer Clubs.
Gamer messen sich im FIFA 2017 auf der PlayStation. (Bild: chg)

Gamer messen sich im FIFA 2017 auf der PlayStation. (Bild: chg)

Im Frühling und Sommer hatte der FCL zum Einstieg in sein E-Sports-Engagement zwei Casting-Turniere organisiert. Im März hatten sich 450 Spieler angemeldet, um sich in Zweierteams im Fussballspiel «Fifa» zu beweisen. Die 32 Besten gaben im Juli in einer zweiten Runde ihr Bestes. Geplant war, dass zwei Spieler sich für ein FCL E-Sports-Team qualifizieren. Sie hätten unter Vertrag genommen werden sollen.

Nun hat der FCL das Projekt auf Eis gelegt, wie das Regionaljournal Zentralschweiz vermeldete. Hintergrund ist ein Strategiewechsel des FCL in der digitalen Sportwelt. Man warte auf ein Konzept, in dem sich Schweizer Clubs an einer Liga beteiligen würden, anstatt dass jeder Club einzeln für sich E-Sports betreibe, sagte Markus Krienbühl, Media- und Kommunikationsmanager beim FCL.

Unabhängig von der Erwartung, dass für E-Sportler eine Liga entstehen soll, will der FCL «irgendetwas in E-Sports machen», eine Kombination in irgend einer Art mit dem realen Fussball, sagte Krienbühl. Es gehe darum, die Jungen zu erreichen, und eine frische Zielgruppe anzusprechen und diese langfristig ins Stadion zu holen.

cv

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