Ein «neuer» Nico Siegrist für den FCL

FCL-Trainer Ryszard Komornicki freut sich auf Nico Siegrist (21). Für den Stürmer ist die Rückkehr «meine letzte Chance» – und er lobt Sportchef Heinz Hermann.

Drucken
Teilen
Nico Siegrist feiert im September 2011 einen Treffer für den FCL. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Nico Siegrist feiert im September 2011 einen Treffer für den FCL. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Nico Siegrist (21) ist zurück. Ein Luzerner Stürmer ohne grossen Namen. Gewiss. Aber leicht wird vergessen, dass der Mittelstürmer auf beachtlich gutem Weg beim FC Luzern gewesen war. 1808 Minuten stürmte er in der Super League. Zusammengezählt 20 Partien über die volle Spielzeit, Siegrist erzielte 9 Tore. Eine schöne Quote, vor allem wenn man weiss, dass Siegrist in effektiv 47 Spielen nicht weniger als 44 Mal zu Teileinsätzen kam. Zudem markierte Siegrist 3 Treffer in 5 Cup-Partien.

Letzte Saison hatte der Nachwuchs-Internationale Pech, dass für ihn als Strafraumstürmer im System von Murat Yakin kein Platz war. Wie Nick Proschwitz und Cristian Ianu wurde er fortgeschickt. Siegrist ging in die Challenge League. Im Frühling zu Aarau.

Nach einem guten Start mit 2 Toren kehrte er nach 13 Partien im Sommer zurück. Trotz guten Testspiel-Leistungen wollte ihn Yakin nicht. Siegrist wechselte leihweise zu Bellinzona. Er traf sofort, aber nach einer wochenlangen Verletzungspause mit Physiotherapie in Luzern war bei der Rückkehr nichts mehr wie zuvor. Siegrist bat FCL-Sportchef Heinz Hermann, eine Lösung zu finden. Jetzt ist er dem Rekordinternationalen «sehr dankbar, dass er sich so für mich eingesetzt hat. Dank Heinz Hermann kann ich meine Karriere fortsetzen.»

Für den in Adligenswil aufgewachsenen Mann mit abgeschlossener Matura bedeutet die Rückkehr auf die Allmend viel. Hier hatte er bei den Junioren gespielt, als Aarau-Profi stand er im neuen Stadion in der Kurve bei den Luzerner Fans. «Der FCL begleitet mich mein ganzes Leben. Für mich gibt es nichts Grösseres, als bald wieder für den FCL auflaufen zu können», so Siegrist.

Daniel Wyrsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.