EINSPARUNGEN: Sicherheitskosten: FCL fordert Gegenleistung

Der Kanton Luzern spart auch beim FCL. Dieser muss massiv mehr an die Polizeikosten zahlen. Jetzt wehrt sich Präsident Walter Stierli.

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FCL-Präsident Walter Stierli. (Archivbild Daniel Tischler/Neue LZ)

FCL-Präsident Walter Stierli. (Archivbild Daniel Tischler/Neue LZ)

Neu soll der FCL total gut eine Million Franken an die Sicherheitskosten zahlen. Präsident Walter Stierli sagt: «Es ist klar, dass wir mehr zahlen werden. Aber dafür erwarten wir Gegenleistungen.» Mit Gegenleistung meint Stierli mehr Service der öffentlichen Hand. Denn: «Der Fussball ist von öffentlichem Interesse und muss Teil des Service Public sein.»

Konkret macht Stierli zwei Vorschläge für eine «gerechtere» Kostenverteilung: Zum einen sollen die durchschnittlich 90 Polizisten, die an einem Heimspiel des FCL aufgeboten werden, auch im Stadioninnern für Ordnung sorgen. Zum anderen soll dem FCL mehr «Gratis-Polizei» zugebilligt werden als anderen Veranstaltern. Der FCL-Präsident hält diese «Optimierungen» auch aufgrund des finanziellen Engagements seines Clubs für gerechtfertigt. Er rechnet in der Swissporarena mit 4 bis 5 Millionen Franken jährlichen Kosten für direkte und indirekte Leistungen zugunsten der Öffentlichkeit.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.