EINSTAND: Schürpf vor dem Début für den FCL

Beim FC Luzern könnte gegen GC ein Neuzugang zu seiner Premiere kommen: Pascal Schürpf (27). Der Basler wechselte als Last-Minute-Transfer vom Super-League-Tabellenletzten FC Vaduz in die Innerschweiz

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Noch kein Monat her: Pascal Schürpf im Dress des FC Vaduz, rechts, gegen den St. Galler Tranquillo Barnetta. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Noch kein Monat her: Pascal Schürpf im Dress des FC Vaduz, rechts, gegen den St. Galler Tranquillo Barnetta. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

 «Ich musste nicht lange studieren, ob ich dieses Angebot annehmen möchte. Natürlich ist es ein Aufstieg, von Vaduz nach Luzern zu wechseln», sagt Schürpf. Vor seiner Zeit bei Vaduz, wo er seit 2013 spielte, konnte er sich bei Basel nicht durchsetzen. Danach spielte er für Lugano, Aarau und Bellinzona. In Vaduz zwang ihn eine Knieverletzung zu einer einjährigen Pause. In der laufenden Saison hatte er 15 Einsätze, dabei gelangen ihm drei Assists.

FCL-Trainer Markus Babbel sagt über den 1,90-Meter-Mann: «Schürpf bringt eine gewisse Grösse mit und passt charakterlich zu uns. Er hat einen guten linken Fuss und kann marschieren.» Er sei in der Offensive und auf den Flügeln flexibel einsetzbar. Wo sieht sich Schürpf selbst am ehesten? «Ich habe auf allen Positionen meinen Spass. Deshalb ist es egal, wo ich spiele.» Möglich ist, dass Schürpf im 3-5-2-System zu einer Alternative für die linke Aussenbahn wird.

FCL kann aus dem Vollen schöpfen

Spielt Schürpf schon morgen? Babbel: «Es ist eine Möglichkeit, ihn schon von Beginn weg einzusetzen. Eine andere Variante wäre es, ihn einzuwechseln.» Der FCL-Cheftrainer hat gegen GC die Qual der Wahl: Alle Mann sind an Bord. (rg)