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Endlich herrscht wieder Konkurrenzkampf beim FCL

Just vor dem Cupspiel am Samstag (17.30 Uhr) in Genf gegen Servette lichtet sich das Luzerner Lazarett. Otar Kakabadze steht vor dem Debüt, trotzdem muss René Weiler weiterhin auf mehrere Spieler verzichten.
Daniel Wyrsch
Der neue FCL-Verteidiger Otar Kakabadze spielte zuletzt mit Georgien in der Nations League (hier gegen Lettland). (Bild: Levan Verdzeuli/Getty Images)

Der neue FCL-Verteidiger Otar Kakabadze spielte zuletzt mit Georgien in der Nations League (hier gegen Lettland). (Bild: Levan Verdzeuli/Getty Images)

20 Feldspieler und 3 Torhüter nehmen seit Mitte dieser Woche am Training des FC Luzern teil. Endlich können Cheftrainer René Weiler und die Assistenten Thomas Binggeli und Michael Silberbauer mit einem Kader arbeiten, das diesen Namen verdient.

Tomi Juric, Stefan Knezevic und Lazar Cirkovic haben die ersten Mannschaftstrainings der Saison absolviert. Das Rätselraten zum Gesundheitszustand von Stürmer Juric nimmt damit hoffentlich ein Ende. Der Australien-Kroate hatte, kurz bevor das Transferfenster Ende August schloss, beim FC Basel eine Absage erhalten. Die Basler wollten Juric nicht mehr verpflichten, nachdem er schon im St. Jakob-Park war – und dort einen Medizincheck gemacht haben soll.

Juric kehrt gesund aus dem Nationalteamcamp zurück

Während der Länderspielpause weilte Juric in einem Trainingscamp des australischen Nationalteams in der Türkei. 31 Europa-Profis wurden vom neuen Teamchef Graham Arnold aufgeboten. Der Tapetenwechsel scheint Luzerns Nummer 9 gut getan zu haben. Er wirkte in den ersten Einheiten zurück in Luzern engagiert, dankte Zaungästen für ihren Support. Mit den Mitspielern arbeitete der WM-Teilnehmer an der Athletik sowie Kondition und danach individuell mit Binggeli am Ballgefühl. Für sein erstes Pflichtspiel beim FCL seit dem 22. April dürfte Juric wohl frühestens in zwei Wochen bereit sein. Ende der letzten Saison litt er unter einer Knieverletzung, seit der Rückkehr von der WM unter einem Muskelfaserriss.

Coach Weiler ist froh, dass Juric endlich in seinem Kader ist. Der am Donnerstag 45 Jahre alt gewordene Winterthurer stellt aber auch fest: «Er und zwei andere können erst mit reduzierter Belastung trainieren.» Weiler meint damit die Innenverteidiger Stefan Knezevic (21) und Lazar Cirkovic (26). Den Seetaler Knezevic hatten seit der Vorbereitung muskuläre Probleme im vorderen Oberschenkelmuskel geplagt, der Serbe Cirkovic ist seit April und einem im Spiel in Thun erlittenen Innenbandriss am linken Sprunggelenk verletzt gewesen.

Schonung für Schürpf, warten auf Ndenge

Hofft auf einen Einsatz gegen Servette: Otar Kakabadze. (Bild: PD)

Hofft auf einen Einsatz gegen Servette: Otar Kakabadze. (Bild: PD)

Sobald die letztjährigen Leistungsträger Juric, Knezevic und Cirkovic vollständig fit sind, wird beim FCL erstmals in dieser Saison Konkurrenzkampf herrschen. Für eine erhöhte Leistungskultur auf den Abwehrseiten sorgt Otar Kakabadze (23). Weiler überlegt, den Rechtsverteidiger heute gegen Servette einzusetzen. «Er könnte spielen, bereit ist er schon bald», sagt der FCL-Trainer. Der Neuzugang von Gimnàstic Tarragona hatte mit dem Ex-Klub bereits zwei Spiele in Spaniens La Liga 2 bestritten, zudem errang er zuletzt mit Georgiens Nationalteam zwei Siege in der Nations League. Gegen Kasachstan (2:0) und Lettland (1:0) spielte Kakabadze im Gegensatz zu Landsmann und FCL-Mitspieler Valeriane Gvilia, der zweimal eingewechselt wurde, durch.

Auf das Cupspiel gegen Servette muss Goalgetter Pascal Schürpf (vier Tore in sechs Ligapartien) verzichten. Schon länger anhaltende Schmerzen in der Achillessehne zwingen den Basler zur Schonung. Geduld benötigt Weiler auch mit Neuzugang Tsyi William Ndenge. «Ich rechne nicht vor November mit ihm», so Coach Weiler. Der 21-jährige Mittelfeldspieler, der letzte Saison bei Roda Kerkrade in der niederländischen Ehrendivision 32 Spiele bestritt und am 30. August von Mönchengladbach zum FCL wechselte, ist noch am Innenband verletzt.

Servette - Luzern

Schweizer Cup. Sechzehntelfinal. Stade de Genève, heute, 17.30.

Mögliche Aufstellungen
Luzern:
Zibung; Kakabadze, Lucas Alves, Schulz, Grether; Voca, Custodio; Schneuwly, Gvilia, Vargas; Eleke.
Servette: Kiassumbua; Sauthier, Routis, Rouiller, Severin; Imeri, Maccoppi; Stevanovic, Wüthrich, Cognat; Kone.
Bemerkungen: FCL ohne Schürpf, Lustenberger und Ndenge (alle verletzt).

Silvan Sidler steht für erfolgreiche Jugendarbeit

Silvan Sidler (20) hat am Dienstag im EM-Qualifikationsspiel in Biel gegen Liechtenstein seinen Einstand in der Schweizer U21-Nationalmannschaft gegeben. Der beidfüssige Luzern-Aussenverteidiger freute sich über den 3:0-Sieg im Team von Mauro Lustrinelli. «Aus den ersten Tagen im Kreis der U21-Nati konnte ich sehr viel mitnehmen», schwärmte Sidler. Der junge FCL-Profi erwartet heute einen «heissen Cupfight» gegen Servette. Vor einem Jahr hatte er einen knappen 1:0-Sieg in Genf von der Bank miterlebt.

115 000 Franken Prämie für FCL-Nachwuchsförderung

Sidler ist unter den FCL-Trainern Markus Babbel (1), Gerardo Seoane (9) und René Weiler (2) bisher zu total 12 Super-League-Partien gekommen. Das Eigengewächs mit Anfängen im Zuger Fussball und Herkunft aus Affoltern am Albis ZH steht neben anderen Jungen für den Luzerner Erfolg der letzten Saison in der Nachwuchsarbeit. Der FCL bekam als bester Super-Ligist eine Erfolgsprämie von 115 000 Franken aus dem Förderungstopf der Swiss Football League (SFL). Weil insgesamt 90 Mal Spieler mit U21-Status in Luzerns Startformation gestanden waren. Die eifrigsten Punktesammler waren Stefan Knezevic (22 Einsätze in der Startelf), Idriz Voca (19) und Shkelqim Demhasaj (19).

Übrigens: Luzern hat den Vertrag mit dem nordkoreanischen Nationalspieler Il-Gwan Jong (25) in gegenseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Der Kontrakt wäre noch bis Ende Saison gelaufen. Jong bestritt vier Ligaspiele, erzielte ein Tor. (dw)

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