ENTSCHEID: Der FCL muss 25'000 Franken Busse zahlen

Für den Petardenwurf wird der FC Luzern bestraft. Und zwar überraschend nicht mit einem Geisterspiel, sondern «nur» mit einer Busse.

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Linienrichter Christoph Erhard faellt nach einer Petardenexplosion zu Boden. (Bild EQ)

Linienrichter Christoph Erhard faellt nach einer Petardenexplosion zu Boden. (Bild EQ)

Der FC Luzern hat Grund zum Jubeln: Das Rekursgericht der Swiss Football League hat den Rekurs des FC Luzern gegen die verhängte Stadionsperre gutgeheissen. Dafür wurde die Busse von 20'000 auf 25'000 Franken gegenüber der ersten Instanz erhöht – ein Geisterspiel hätte dem FCL einen Verlust in rund zehnfacher Höhe beschert, wie Präsident Walter Stierli vorrechnet. Nach einem Petardenwurf beim Barragespiel gegen den FC Lugano am 13. Juni hatte lange alles danach ausgesehen, als sei ein Geisterspiel unumgänglich.

In seiner Begründung schreibt das Rekursgericht, dass der FC Luzern keine reglementarischen Pflichten verletzt habe. Darum könne auch kein Geisterspiel verhängt werden. Stierli betonte, dass das Gericht gewürdigt habe, dass die Luzerner beim entsprechenden Spiel sehr viel für die Sicherheit getan hätten und dies im Gersag auch tun würden. «Die Liga ist zum Schluss gekommen, dass wir nicht mit einem Geisterspiel belegt werden können, nur weil ein Chaot sich danebenverhält», sagt Stierli. 

Wie der FC Luzern sind nach entsprechenden Ausschreitungen in ihren Stadien auch der FC Basel und der FC Zürich mit Geldbussen von 30'000 beziehungsweise 25'000 Franken bestraft worden. 

Michael Graber/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung.