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Erster Sieg unter Häberli - der FCL siegt bei Schlusslicht GC 3:1

Der FC Luzern ist im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Thomas Häberli wie gewünscht spielerisch verbessert und physisch dynamischer aufgetreten. Trotzdem dürfen sich die Innerschweizer nicht zu viel einbilden auf diesen 3:1-Erfolg über bedenklich schwache Grasshoppers.
Daniel Wyrsch
Blessing Eleke, Pascal Schürpf und Christian Schneuwly jubeln nach dem Tor zum 2:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 2. März 2019)

Blessing Eleke, Pascal Schürpf und Christian Schneuwly jubeln nach dem Tor zum 2:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, 2. März 2019)

Die Szene des Spiels

Vier Minuten nach dem 1:2-Anschlusstor von GC-Verteidiger Ajeti trifft Schneuwly in der 54. Minute zum 3:1-Endstand aus Sicht der Luzerner. Der Treffer wird als Eigentor von Ajeti, der den Ball mit dem Kopf unhaltbar ablenkt, gewertet.

Das Resultat

Das 3:1 (2:0) bedeutet für den FCL den ersten Sieg im Jahr 2019 sowie im fünften Spiel der Rückrunde. Für Neo-Coach Häberli bringt der Vollerfolg nach dem 1:1 vor einer Woche an gleicher Stätte gegen den FCZ total vier Punkte aus seinen ersten zwei Partien.

Das hat zu reden gegeben

Hat Trainer Thorsten Fink bei den Grasshoppers noch eine Zukunft nach dieser schwachen Heimdarbietung und nur einem Punktgewinn aus den letzten acht Spielen? Und dann noch dieses Thema: Die GC-Fans protestieren gegen die eigene Klubführung, weil diese nicht auf jahrealte Forderungen um die Sektoren-Zuteilung eingegangen sei. Sie unterstützen ihre Mannschaft von der Haupttribüne aus statt wie gewohnt aus der Nordkurve.

Die erste Halbzeit

Die Luzerner kommen einfach zu den ersten beiden Treffern gegen ausgesprochen harmlose Grasshoppers. In der 16. Minute klärt Holzhauser eine abgefälschte Flanke von Schneuwly nicht, Schulz nimmt aus 18 Metern Mass und trifft präzise in die Torecke zum 1:0. Nur sieben Minuten später erzielt Schneuwly im zweiten Anlauf gegen Lindner die 2:0-Führung (23.). Mit einem schönen Steilpass freigespielt worden ist Schneuwly vom agil aufspielenden Schürpf. Für die Luzerner Defensive ist GC ein sehr angenehmer Gegner während den ersten 45 Minuten: Alle Angriffe des Tabellenletzten können die Innerschweizer Abwehrleute klären, so dass Goalie David Zibung seine Fähigkeiten nicht unter Beweis stellen muss.

Die zweite Halbzeit

Der zweite Durchgang fängt schlecht an: In der 50. Minute trifft GC-Innenverteidiger Ajeti nach einem Corner von Ravet zum 1:2. Keine gute Figur geben beim FCL Schürpf und Goalie Zibung bei diesem Gegentor ab. Doch in der 54. Minute reagieren die Innerschweizer postwendend: Vargas passt zu Schneuwly, der sofort schiesst. Der Schuss wird noch von Ajeti mit dem Kopf abgelenkt, Lindner ist deshalb chancenlos. Es steht 3:1 für den FCL, der anschliessend die Führung erfolgreich verwaltet. GC ist in dieser bedenklich schwachen Verfassung nicht zu einer Reaktion fähig.

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