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Espanyol-Trainer Gallego: «Für mich zählt einzig das Spiel hier»

Der Trainer von FCL-Gegner Espanyol Barcelona nimmt die Aufgabe gegen den FC Luzern ernst.
Daniel Wyrsch
Espanyols Trainer David Gallego anlässlich einer Pressekonferenz seines Vereins. (Bild: Alejandro Garcia/Epa, Barcelona, 24. Juli 2019)

Espanyols Trainer David Gallego anlässlich einer Pressekonferenz seines Vereins. (Bild: Alejandro Garcia/Epa, Barcelona, 24. Juli 2019)

Überhaupt nicht in die Karten blicken lässt sich Espanyol-Trainer David Gallego am Mittwochabend vor dem Training seines Teams in der Swisspor-Arena. Der 47-jährige Katalane antwortet auf die Frage, wie wichtig die Europa-League-Qualifikation für ihn und den Verein sei: «Für mich zählt einzig das Spiel hier. Wir wollen siegen.» Über weitere Dinge mache er sich keine Gedanken. Heisst anders gesagt: Der frühere Nachwuchstrainer von Espanyol nimmt die Aufgabe gegen den FC Luzern sehr ernst.

Die Frage ist allerdings, wie seriös Gallegos Profis die Herausforderung gegen die Innerschweizer nehmen. Es scheint, als ob sich der Coach darüber nicht ganz sicher sei. Ob sie die Luzerner nicht unterschätzen? «Die Frage kann ich erst nach der Partie beantworten», so Gallego. Beobachtet hat der Verein mit dem fast siebenfachen Marktwert des Spielerkaders (155 Millionen Euro) im Vergleich zu Luzern (22,7 Millionen) den Gegner jedenfalls. «Klar haben wir den FC Luzern ­angeschaut. Das ist ein echter Rivale für uns. Die Schweizer spielen ein gutes technisches Spiel. Das wird nicht einfach.» Ein Rezept schiebt er gleich hinterher: «Wir müssen dominant auftreten.»

Theaterreif ist der Auftritt von David Gallego, als es um die Aufstellung geht. Wird Spielmacher Marc Roca in der Startformation stehen? «Ich weiss noch nicht, es ist möglich.» Und könnte es sein, dass der frischgebackene U21-Europameister mit Spanien noch zum FC Bayern München wechselt wie die Sportzeitungen «AS» und «Marca» angekündigt haben? Gallego verwirft die Hände, sagt mit einer Unschuldsmiene: «Ich weiss von nichts.» Starke Darbietung. Am Ende kann er sich ein Schmunzeln auch nicht verkneifen.

Trotz reduzierter Preise bleiben wohl viele Plätze im Stadion frei

Der FCL rechnet mit 9000 bis 11 000 Zuschauern. Die Eintrittspreise sind klar tiefer als in der Liga, «weil wir diese für die Europa-League-Qualifikation einheitlich festgelegt haben», erklärt Medienchef Markus Krienbühl. Ob gegen Klaksvik in Runde 2, jetzt gegen Espanyol oder danach gegen einen allfälligen Playoff-Gegner, die Tickets kosten stets zwischen 26 und 64 Franken. «Der Aufwand für Anpassungen wäre zu gross gewesen», so Krienbühl.

Im heutigen Hinspiel gegen Espanyol muss FCL-Trainer Thomas Häberli auf Aussenverteidiger Simon Grether verzichten. Der 27-Jährige musste sich am Montagabend nach einer Entzündung den Blinddarm entfernen lassen. Da Innenverteidiger Lucas Alves am Sonntag in Genf gegen Servette (0:1-Niederlage) eine Risswunde am Kopf erlitt, musste er sich diese mit sieben Stichen nähen lassen. Er trainierte am Mittwochabend mit Kopfschutz à la Petr Cech und Guillaume Faivre.

Mit Schaumstoff am Kopf wird er gegen Espanyol auch antreten. «Das wird schon gehen», sagt er lächelnd. Neuzugang Ibrahima Ndiaye (21) aus Senegal ist spielberechtigt, er dürfte sein FCL-Début geben.

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Frage 1 / 11

Wie heisst das Stadion von Espanyol Barcelona?

CampNou
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