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FCL-Gegner Espanyol mit Juwel - FC Bayern pokert um Marc Roca

U21-Europameister Marc Roca ist der begehrteste Spieler beim FCL-Gegner vom Donnerstag (21 Uhr, Swisspor-Arena) in der Europa-League-Qualifikation.
Daniel Wyrsch
Der Spanier Marc Roca im Einsatz an der U21-EM in Italien. Bild: Matteo Ciambelli/Getty (Bologna, 21. Juni 2019)

Der Spanier Marc Roca im Einsatz an der U21-EM in Italien. Bild: Matteo Ciambelli/Getty (Bologna, 21. Juni 2019)

Wenn der spanische La-Liga-Siebte der vergangenen Saison heute Mittwoch um 19 Uhr in der Swisspor-Arena trainiert, wird der Fokus der Medien auf Marc Roca (22) gerichtet sein. Der defensive Mittelfeldspieler ist der herausragende Mann bei Espanyol Barcelona. Im Juni ist der Katalane mit Spanien U21-Europameister geworden. Mitte Juli schrieben «AS» und «Marca», die führenden Sportzeitungen des Landes, dass Marc Roca mit dem FC Bayern München einig sei. Er selber wollte zu seinen Transferabsichten nichts verraten, meinte nur: «Ich bin sehr glücklich in Barcelona.» Und: «Ich muss den Moment leben.»

Marc Roca ist immer noch bei Espanyol, wohin der kampfstarke Profi als Elfjähriger in der Juniorenzeit vom grossen FC Barcelona gewechselt hatte. Der feine Linksfuss, der beidfüssig technisch versiert ist, der die Angreifer mit hohen Bällen bedient und im Aufbauspiel mit seiner Übersicht besticht, konnte bis dato nur aus einem Grund nicht nach München wechseln: Die wie üblich in Spanien festgeschriebenen Ablösesummen – in seinem Fall von 40 Millionen Euro. Bayern pokert um das Juwel von Espanyol, will Roca als zweiten Spielmacher neben Thiago für weniger Geld holen.

Trainer Gallego war schon in der Jugend Rocas Mentor

Damit dürfte die Taktik des deutschen Rekordmeisters kaum aufgehen. Denn Marc Roca fühlt sich in seiner Heimatstadt Barcelona wie gesagt wohl. Bei Espanyol hat er zudem seinen Mentor aus Juniorenzeiten, David Gallego (47), als Cheftrainer an seiner Seite. So ist Roca nach den verlängerten Ferien in die Mannschaft zurückgekehrt. In der Europa-League-Qualifikation gegen das isländische Team Stjarnan kam er im Hinspiel (4:0) vor eigener Kulisse nur zu einem 36-Minuten-Einsatz. In Island im Rückspiel (3:1) vom letzten Donnerstag stand er in der Startelf und spielte durch.

Die Vorzeichen stehen also gut, dass die Zuschauer morgen Donnerstag (21 Uhr, SRF 2) in Luzern im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde einen der begehrtesten Fussballer Europas in Aktion sehen. Marc Roca wird seit dem Gewinn des U21-EM-Titels von spanischen Journalisten mit Weltmeister Sergio Busquets vom Stadtrivalen Barça und Rodrigo Hernandez, der kürzlich für 70 Millionen Euro von Atlético Madrid zu Manchester City wechselte, verglichen.

Im Tor ein Sieger der Champions League

Trotz den Möglichkeiten, die Roca offenstehen, hat Espanyol weitere interessante Spieler im Kader. Angefangen beim 37-jährigen Torhüter Diego Lopez. 2014 gewann er mit Real Madrid die Champions League, allerdings spielte er nur in der Meisterschaft, europäisch und im Cup stand Iker Casillas im Tor. Dennoch war es für Diego Lopez ein besonderer Erfolg, dass er sich sowohl unter José Mourinho wie später unter Carlo Ancelotti in der Liga gegen «San Iker» durchsetzen konnte. 2016 wechselte der Spanier Diego Lopez vom AC Milan zuerst leihweise zu Espanyol.

Im Vergleich zum FC Luzern sind die Katalanen aus La Liga ein Herkules. Das Kader hat einen Marktwert von 155 Millionen Euro, während die Innerschweizer bei Transfermarkt.ch lediglich auf einen Gesamtwert von 22,7 Millionen Euro kommen. Das ist ein Verhältnis von fast 7:1 zu Gunsten der Spanier.

Beim vierfachen spanischen Cupsieger und zweimaligen Uefa-Cup-Finalisten sind in den ersten zwei Pflichtspielen gegen Stjarnan (7:1-Gesamtskore) die Stürmer Borja Iglesias (26) und Facundo Ferreyra (28) mit ihrer Torgefährlichkeit aufgefallen. Sowohl der Spanier Iglesias wie der Argentinier Ferreyra erzielten drei Treffer und gaben einen Assist. Iglesias ist nach Roca der zweitteuerste Espanyol-Profi. Sein Marktwert beträgt 28 Millionen Euro. Jener von Roca 2 Millionen mehr, ein Preis den Bayern wohl eher bezahlen würde.

Frage 1 / 11

Wie heisst das Stadion von Espanyol Barcelona?

Power8 Stadium
Estadio Santiago Bernabéu
CampNou

Einwurf – der Fussballtalk vor den Heimspielen gegen Espanyol Barcelona und dem FC Luzern:

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