EUROPA LEAGUE: Fringer plante eine «Mission Europa»

Extern sprach lange kein FCL-Spieler über die Europa League. Intern war das Ziel schon nach der Winterpause klar. Dank Motivator Fringer, der zum Alchemist wird.

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Rolf Fringer vor der internen Zielsetzung, welche alle Spieler vor der Saison unterschrieben haben. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Rolf Fringer vor der internen Zielsetzung, welche alle Spieler vor der Saison unterschrieben haben. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Ein Grund für den Erfolg ist Fringers Motivationsmassnahme: Alle Spieler mussten sich vor dem Beginn der Rückrunde per Unterschrift verpflichten, alles dafür zu tun, um die Qualifikation zur Europa League zu erreichen. Während gegen aussen lange keiner über das internationale Geschäft sprechen durfte, war die Zielsetzung intern geregelt. «Wir wollten in der Öffentlichkeit keine übertriebenen Erwartungen schüren und den Druck vom Team fern halten», begründet Fringer. Psychologisch sei das Plakat zudem sehr wertvoll, denn «eine Unterschrift ist immer auch eine Verpflichtung».

Fringer hat mit dieser Massnahme jedenfalls den Nerv der Spieler getroffen und Selbstvertrauen vermittelt. Jeder, der die Kabine verliess, bekam das Plakat zu sehen und wurde tagtäglich an das gemeinsame Ziel erinnert. Das wirkte und brannte sich ins Gedächtnis der Mannschaft ein, die in den letzten Spielen vor Selbstvertrauen strotzte. Bis auf Ex-Captain Gerardo Seoane haben in der Rückrunde alle am gleichen Strick gezogen.

Stefan Kreis

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.