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Ex-FCL-Goalie Salvi selbstbewusst mit GC: «Klar wollen wir Luzern rauswerfen»

Torhüter Mirko Salvi spielte in der letzten Saison beim FC Luzern. Heute Mittwoch (19.00) trifft er mit GC in den Cup-Achtelfinals auf den FCL.
Daniel Wyrsch
Goalie Mirko Salvi (im gelben Dress) ist glücklich und zufrieden bei den Grasshoppers. (Bild: Christian Merz/Keystone, Zürich, 5. Oktober 2019)

Goalie Mirko Salvi (im gelben Dress) ist glücklich und zufrieden bei den Grasshoppers. (Bild: Christian Merz/Keystone, Zürich, 5. Oktober 2019)

Im Schweizer Fussball kreuzen sich die Wege der Protagonisten immer wieder. Selbst wenn ein Klub in die Challenge League abgestiegen ist wie die traditionsreichen Grasshoppers Ende der vergangenen Saison nach 70 Jahren Erstklassigkeit, kann es zum Wiedersehen kommen. Für Mirko Salvi, 25, ist es heute so weit, er sieht die Luzerner Klubkollegen aus seiner Leihsaison in der Innerschweiz wieder. Im Cup begegnen sich GC und der FCL im Letzigrundstadion.

Mirko Salvi hat keine schönen Erinnerungen an das Jahr in Luzern. Sportlich lief es dem Mann aus Yverdon alles andere als optimal. Zuerst bekam er von Trainer René Weiler kaum Rückendeckung, bevor er Mitte Februar in seinem zehnten Super-League-Spiel für den FCL gegen Lugano patzte, eine Teilschuld an der 0:3-Heimpleite trug. Für Weiler bedeutete die dritte Niederlage in Serie zum Start der Rückrunde das Aus. Auf den Zürcher folgte Thomas Häberli. Dieser setzte fortan nur noch auf David Zibung, 35. «Ich musste mich entscheiden», erklärt der FCL-Trainer. Seinen Entscheid fällte er zu Gunsten des langjährigen Luzerner Stammgoalies.

Häberli: «Dass er ein guter Torhüter ist, wissen wir»

Heute in den Cup-Achtelfinals wird Salvi den Gästen wohl unbedingt beweisen wollen, dass er im Tor besser ist als er in Luzern zeigen konnte. Erwartet Häberli eine doppelt motivierte Reaktion von Salvi? Der FCL-Coach antwortet: «Dass Mirko ein guter Goalie ist, wissen wir. Er wird seine maximale Leistung abrufen, mehr geht gar nicht. Im Sport gibt es stets Entscheide für oder gegen Spieler.»

Häberli ist darauf bedacht, wegen des GC-Rückkehrers Salvi keine Aufregung zu entfachen. Zwischen ihm und dem Goalie stimme das Verhältnis, versichert er. «Ich kenne ihn aus der Basler U21, ich schätzte ihn sehr», sagt Luzerns Trainer.

Häberli stellt den FCL gegen GC so ein, dass es eine Verlängerung plus ein Penaltyschiessen geben könnte. Dann hätten Luzerns Nummer 1, Marius Müller, und Salvi wohl noch mehr Einfluss in diesem Cupfight.

Salvi verneint Revanchegelüste

Mirko Salvi gibt sich äusserlich gelassen vor dem K.o.-Spiel, er trachte nicht auf Revanche, weil in Luzern nicht alles so verlief, wie er sich das gewünscht hätte. «Das gehört zur Vergangenheit. Ich fühle mich wohl bei GC und hoffe natürlich, dass wir in die Viertelfinals vorstossen.»

Salvi hat in Zürich alle zwölf Liga- und zwei Cupspiele durchgespielt. «Ich bin sehr glücklich mit meiner Situation. Die Zusammenarbeit mit Coach Uli Forte und Goalietrainer Christoph Born macht mir Spass und gefällt mir gut.» Die Hoppers stehen mit 22 Punkten 1 Zähler hinter Wil (2.) auf Platz 3.

Mitte September hat der Rekordmeister in der 2. Cup-Runde das oberklassige Servette (1:0) eliminiert. Wie wohl fühlen sich die GC-Profis, nun wieder gegen ein Super-League-Team anzutreten? Salvi: «Das werden wir sehen. Der Cup schreibt immer seine eigenen Geschichten. Klar ist aber, dass wir Luzern besiegen wollen.»

GC-Coach Uli Forte muss auf die Tribüne

Uli Forte sah in der letzten Cuprunde gegen Servette (1:0) in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte. Der GC-Trainer hatte mit allen Mitteln versucht, seinem in Unterzahl spielenden Team zu helfen. Zuerst spitzelte er Servettes Miroslav Stevanovic im Seitenaus den Ball weg. Dafür wurde er von Schiedsrichter Fedayi San verwarnt. Weil sich Forte dabei umdrehte und auf den Rücken zeigte, bekam er mit Gelb-Rot einen Platzverweis. «Aus Reflex wollte ich wie einst als Spieler die Nummer zeigen», erklärte er. Deswegen muss Forte heute Mittwoch gegen Luzern gesperrt auf der Tribüne sitzen. (dw)

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