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Ex-FCL-Trainer «Koko» ist zurück

Von Ryszard Komornicki war länger nichts mehr zu hören. Grund: Der frühere Trainer des FC Luzern arbeitete die letzten zwei Jahre in Polen. Zudem hospitierte er beim FC Bayern und RB Salzburg.
Daniel Wyrsch
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Ryszard Komornicki als Trainer des FC Luzern. (Bild: Andy Mueller/Freshfocus (Zürich, 17. März 2013))

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Ryszard Komornicki als Trainer des FC Luzern. (Bild: Andy Mueller/Freshfocus (Zürich, 17. März 2013))

Ryszard «Koko» Komornicki machte am Dienstag beim Treffen mit unserer Zeitung einen gelösten und aufgestellten Eindruck. Dem 58-jährigen Ex-Trainer des FC Luzern geht es sichtlich gut. Zwei Jahre verbrachte er zuletzt in seiner polnischen Heimat, arbeitete für die Vereine Widzew Lodz und Ruch Chorzow sowie das Fussballprojekt der grossen Raffinerie Lotos Gdansk in der Trainer- und Spielerausbildung.

Über die temporäre Rückkehr nach Polen sagt «Koko», wie er im Fussball von allen genannt wird, dass er «eine Superzeit» erlebt habe. Komornicki gönnte sich quasi eine Auszeit vom Leistungsfussball. Sein Rucksack als Trainer ist reich gefüllt mit Erfahrungen bei Luzern, Aarau, Gornik Zabrze, FC Zürich U21, Wil, Wohlen sowie dem ägyptischen Verein El Gouna, der dem FCL-Geldgeber Samih Sawiris gehört.

Keine schlechten Gefühle gegenüber dem FCL

Ein zweites Engagement als FCL-Cheftrainer endete vor rund fünf Jahren, als der Club mit dem Amtsantritt des damaligen Sportchefs Alex Frei eine Zäsur durchmachte. Komornicki (Bilanz: 19 Spiele, 19 Punkte) verspürt keine Ressentiments gegen Luzern. Ihm habe einfach die Unterstützung im Verein gefehlt. «Mir ist aber auch klar, dass ich nicht der Typ bin, der sich um den Support der Chefs kümmert.» Sein einziges Credo sei immer und an jeder Trainerstelle gewesen, Spieler und Mannschaft fussballerisch weiterzubringen. In Wohlen beim damaligen Präsidenten Andy Wyder fühlte er sich am wohlsten. «Er stand zu mir und gab mir volles Vertrauen.»

Ryszard Komornicki (links) mit Ex-Basel-Trainer Heiko Vogel (Mitte) und Grzegorz Kapica, dem Direktor der Akademie von Ruch Chorzow. (Bild: pd)

Ryszard Komornicki (links) mit Ex-Basel-Trainer Heiko Vogel (Mitte) und Grzegorz Kapica, dem Direktor der Akademie von Ruch Chorzow. (Bild: pd)

Heiko Vogel gewährte ihm Einblick beim FC Bayern

Komornicki ist ein typischer Fussballlehrer – und agiert ganz sicher nicht wie ein Politiker. Der Mann, der 1989 als Profi in die Schweiz kam und 1993 mit Aarau Schweizer Meister wurde, hat seit zweieinhalb Jahren den Schweizer Pass. Er möchte am liebsten in einem Deutschschweizer Profi- oder Amateurverein als Trainer der ersten Mannschaft und zugleich als ­Ausbildungschef arbeiten. Hierzulande war Komornicki zuletzt bei Chiasso und United Zürich ­tätig, mit United stieg er 2015 in die 1. Liga auf. Aufstiege waren dem inzwischen in Sursee wohnhaften Trainer einst auch mit Wohlen und Kickers Luzern gelungen.

Persönlich profitieren konnte Komornicki in der jüngeren Vergangenheit beim FC Bayern München und RB Salzburg. Bei den beiden Grossvereinen mit modernster und grosszügigster Infrastruktur für Profis und Nachwuchsleute hospitierte er. Bei den Bayern gewährte ihm unter anderem Ex-Basel-Trainer Heiko Vogel (jetzt Cheftrainer bei Sturm Graz) als U23-Coach den Einblick in die tägliche Arbeit. «Mich beeindruckten die Topinfrastruktur und enorme Identifikation ­aller Angestellten beim FC Bayern und RB Salzburg», sagt Komornicki. Eine solche Identifizierung würde er sich auch bei seinem nächsten Club wünschen. Die Sportanlage kann selbstverständlich auch bescheidener sein.

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