Häberli-Nachfolge geklärt: Fabio Celestini ist neuer Trainer des FC Luzern

Der frühere Lugano- und Lausanne-Coach Fabio Celestini wird per sofort den FC Luzern trainieren. Der Schweizer Ex-Internationale hat am Donnerstagnachmittag einen 1,5 Jahre dauernden Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Daniel Wyrsch und Pascal Studer
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Fabio Celestini, der ehemalige Coach des FC Luganos,  ist neuer FCL-Trainer.

Fabio Celestini, der ehemalige Coach des FC Luganos, ist neuer FCL-Trainer.

Samuel Golay/Keystone (16. Mai 2019)

Die Nachfolge von Thomas Häberli ist geklärt: Fabio Celestini übernimmt den Trainerposten beim FC Luzern. Damit hat Sportchef Remo Meyer seine  Zielsetzung eingehalten. Er kann noch vor dem Trainingsstart morgen Freitag den neuen Coach präsentieren. Die Vorstellung findet am Freitag um 11 Uhr in der Swisspor-Arena statt, die Mannschaft trainiert um 14 Uhr (Kleinfeld in Kriens) erstmals nach zweieinhalb Wochen Ferien und mit dem neuen Übungsleiter Celestini.

Fabio Celestini ist in der Schweiz kein unbekannter Trainer: Er coachte bereits den FC Lausanne-Sport (März 2015 bis April 2018) und den FC Lugano (Anfang Oktober 2018 bis Ende Oktober 2019). Seit seiner Entlassung vor etwas mehr als zwei Monaten war Celestini ohne Verein. Seine Trainerkarriere begann er als Assistenztrainer des spanischen Erstligisten FC Malaga, seine ersten Erfahrungen als Cheftrainer sammelte er beim italienischen Viertligisten AS Terracina.

Als Spieler bestritt der 44-jährige Defensivspezialist 35 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft und erzielte insgesamt zwei Tore. Höhepunkt seiner Nationalmannschaftskarriere war seine Teilnahme an der Europameisterschaft 2004 in Portugal unter Köbi Kuhn. Auf Klubebene spielte er unter anderem für Olympique Marseille, den FC Getafe und den FC Lausanne-Sport.

Nachwuchschef Colatrella wird Celestinis (Kommunikations-)Assistent

Gemeinsam mit Cheftrainer Fabio Celestini wird der aktuelle technische Leiter Nachwuchs, Genesio Colatrella, die Mannschaft als Assistenztrainer betreuen. Er kann Celestini, der kaum Deutsch spricht, unter anderem auch in der Kommunikation helfen. Neben seiner fast fünfjährigen Arbeit mit den Nachwuchsspielern des FC Luzern sammelte der 48-jährige Colatrella Erfahrungen als Trainer unter anderem bei der U21 des FC Luzern oder als Spielertrainer des SC Goldau und der Kickers Luzern. Ausserdem wird auch der 32-jährige Talentmanager Claudio Lustenberger noch enger in die Arbeit mit der 1. Mannschaft eingebunden werden.

Aufgrund dieser Neuorganisation im Trainerteam der Profimannschaft wird der bisherige Assistenztrainer Manuel Klökler den Verein per sofort verlassen. Der 45-jährige Süddeutsche war erst vor einem Jahr noch unter René Weiler zum FCL gestossen. Klöklers Vertrag läuft noch eineinhalb Jahre.

Meyer: «Celestini ist einer der spannendsten Schweizer Trainer»

Für FCL-Sportchef Remo Meyer ist die Verpflichtung von Fabio Celestini eine optimale Lösung für den Verein: «Fabio Celestini ist in der Schweiz einer der spannendsten Trainer mit einem ausgezeichneten Leistungsausweis. Seine bisherigen Mannschaften wiesen eine klare Handschrift und hohe Einsatzbereitschaft aus – etwas das für uns in der anstehenden Rückrunde enorm wichtig sein wird. Fabio Celestini ist ein kluger und moderner Trainer, der mit den ihm zur Verfügung gestellten Mannschaften tolle Arbeit geleistet hat.»

Beitrag vom Zentralschweizer Fernsehen Tele 1:

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