Fahrlässige Luzerner bitter bestraft

Der FC Luzern verliert das letzte Heimspiel der Saison gegen Thun äusserst unglücklich mit 0:1. Schirinzi erzielte den spielentscheidenden Treffer für die Berner Oberländer eine Viertelstunde vor Schluss.

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Luzerns Xavier Hochstrasser ist ebenso fassungslos wie ein Balljunge, nach dem Auslasser einer hochkarätigen Torchance. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Luzerns Xavier Hochstrasser ist ebenso fassungslos wie ein Balljunge, nach dem Auslasser einer hochkarätigen Torchance. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Niederlage gegen die Thuner war mehr als unnötig. Der FCL dominierte die Partie klar und kam zu mehreren ausgezeichneten Chancen. Doch vor etwas mehr als 12'000 Zuschauern schafften es die Luzerner nicht, den Ball im Thuner Gehäuse unterzubringen.

Stahel vergibt grosse Chance

Der FC Luzern war in der ersten Halbzeit die tonangebende Mannschaft, agierte vor dem Thuner Gehäuse jedoch oft zu kompliziert. Die beste Chance vergab Stahel, als er nach einer Flanke von Gygax das Leder knapp am Tor vorbei Schuss. Kurz vor der Pause rettete Zibung mit einer tollen Parade nach einem Matic-Freistoss die Luzerner vor dem Rückstand.

Schirinzi bestraft Luzerner

Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Luzerner und vergaben gleich reihenweise Grosschancen. Die grösste Möglichkeit versemmelte Hochstrasser, als er nach einer Lustenberger-Hereingabe an den Ball kam und das Leder am leeren Tor vorbeisetzte. So kam es, wie es kommen musste: Schirinzi erzielte nach einem Konter mit einem platzierten Flachschuss die Führung der Gäste - völlig entgegen dem Spielverlauf. Der FCL rannte danach nochmals an, der Ball wollte aber an diesem Nachmittag einfach nicht ins Tor.

Dario Lezcano (links) im Zweikampf gegen Thuns Mirson Volina. (Bild: Philipp Schmidli)
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Was wohl Gygax damit sagen will? (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der FC Luzern bedankt sich bei seinen Fans. (Bild: Keystone)
Xavier Hochstrasser (Mitte) und Daniel Gygax (rechts) beobachten, wie der Ball am Tor vorbei rollt. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Und können es kaum fassen, dass der Ball nicht rein geht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Sogar der Balljunge kanns kaum glauben. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Jahmir Hyka (rechts) scheitert an thuns David Da Costa. (Bild: Philipp Schmidli)
Flugeinlage von Luzerns Dario Lezcano (Mitte). (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Trainer Murat Yakin gibt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Hier noch mit Assistenztrainer Giorgio Contini. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Daniel Gygax (rechts) im Zweikampf mit Nicolas Schindelholz. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Hekuran Kryeziu in Ballbesitz. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Dario Lezcano (rechts) scheitert an Thuns Torhüter David Da Costa. (Bild: Keystone)
Thuns Enrico Schirinzi am Ball. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (links) kämpft um den Ball gegen Nicolas Schindelholz (Mitte). (Bild: Keystone)
Luzerns Hekuran Kryeziu (links) gegen Thuns Roland Bättig. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Xavier Hochstrasser am Ball. (Bild: Keystone)
Dario Lezcano (links) gegen Mirson Volina. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Ein konsternierter Daniel Gygax nach der Niederlage. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Eine bittere 0:1 Niederlage des FCL gegen Thun. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Claudio Lustenberger enttäuscht über das Spiel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Gemischte Gefühle nach Spielende. (Bild: Keystone)
Thuns Trainer Bernard Challandes hat gut lachen. (Bild: Keystone)
Der bald abtretende FCL-Präsident Walter Stierli applaudiert seinen Spielern trotz der Niederlage. (Bild: Keystone)
Murat Yakin (links)) und Walter Stierli vom FCL. (Bild: Keystone)

Dario Lezcano (links) im Zweikampf gegen Thuns Mirson Volina. (Bild: Philipp Schmidli)

Kampf um Platz 2

Da die Berner ihr Spiel gegen Sion mit 2:0 gewonnen haben, kommt es am letzten Spieltag zum Showdown um Platz 2. Die Berner treffen am nächsten Mittwoch auswärts auf Meister Basel, wärend die Luzerner beim FC Sion antreten.

Luzern - Thun 0:1 (0:0)

swissporarena. - 12'184 Zuschauer. - SR Gremaud.




Tor:73. Schirinzi (Verlagerung Volina) 0:1.

Luzern: Zibung; Thiesson, Stahel (75. Winter), Bühler, Lustenberger; Hochstrasser, Renggli (63. Wiss), Kryeziu; Gygax, Ohayon, Hyka (63. Lezcano).

Thun: Da Costa; Bigler (56. Manière), Matic, Schindelholz, Schirinzi; Christian Schneuwly (12. Volina), Demiri, Bättig, Wittwer; Marco Schneuwly, Salamand (84. Rama).

Bemerkungen: Luzern ohne Kukeli, Puljic, Sarr (alle gesperrt) und Shalaj (verletzt). Thun ohne Ghezal (gesperrt), Fabiano, Hediger, Lüthi, Reinmann, Schneider und Siegfried (alle verletzt). Kukeli und Ohayon vor Spielbeginn offiziell verabschiedet. 76. Lattenschuss Manière. Verwarnungen: 36. Stahel (Foul), 58. Schindelholz (Foul).

Eine ausführliche Analyse mit Stimmen zum Spiel finden Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Simon Wolanin / Luzernerzeitung.ch