FAIRPLAY: FCL war so fair wie kein Team der Liga

Der FCL holt doch noch einen Titel: Er ist das fairste Team der Liga. «Ellbogen ausfahren», sagt Fringer.

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Auch das ist Fairness: FCL-Goalie David Zibung hilft Basel-Stürmer Alex Frei auf die Beine. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auch das ist Fairness: FCL-Goalie David Zibung hilft Basel-Stürmer Alex Frei auf die Beine. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

September 2009: FCL-Abwehrturm Dusan Veskovac berührt beim Spiel gegen Bellinzona seinen Gegenspieler Gürkan Sermeter leicht mit der Hand. Sermeter sackt wie vom Blitz getroffen zusammen und mimt den sterbenden Schwan. Konsequenz: eine rote Karte für den FCL-Verteidiger.

Es sollte der einzige Direktausschluss der ganzen Saison bleiben und unterstreicht, warum der FC Luzern das fairste Team der Liga ist. Das Team fiel während der gesamten Saison selten unfair auf und überzeugte durch Leistung. Bellinzona ist dagegen die unfairste Mannschaft der Schweiz.

Dennoch spielten die Luzerner vor allem in den letzten Spielen hart auf den Mann und begingen häufig taktische Fouls. «Im Fussball muss man auch mal die Ellbogen ausfahren», sagt Coach Fringer und meint, dass eine gesunde Härte wichtig sei, solange es im erlaubten Rahmen bleibt.» Hart, aber fair. Und erfolgreich.

Stefan Kreis

* Die Fair-Play-Rangliste wird aus Strafpunkten für gelbe und rote Karten sowie aus dem generellen Verhalten der Klubs ermittelt. Letzteres wird aufgrund von vier Kriterien von den Schiedsrichterinspizienten beurteilt: Verhalten der Mannschaft, Respekt der Mannschaften vor dem Schiedsrichtertrio, Verhalten der Offiziellen der Mannschaften, Verhalten des Publikums der Mannschaften.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.