FC Luzern entlässt Trainer Rolf Fringer

Der FC Luzern trennt sich per sofort von Trainer Rolf Fringer. Der FCL-Verwaltungsrat nennt als Grund für die Freistellung die «ernüchternde Bilanz in der Rückrunde».

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Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, an der Medienkonferenz am Montagabend im Schweizerhof. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, an der Medienkonferenz am Montagabend im Schweizerhof. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Es hatte sich bereits abgezeichnet: Der FC Luzern hat anlässlich einer ausserordentlichen Medienkonferenz vom Montagabend die Entlassung von Trainer Rolf Fringer bekannt gegeben. Auch sein Assistent Petar Aleksandrov wird nicht weiter beschäftigt.

Der Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG entschied sich an einer Sitzung am Montagmittag, sich per sofort vom Trainergespann zu trennen. Im Vorfeld der Entlassung war es zu einem Eklatgekommen: Nach einer desolaten Leistung im Spiel gegen GC am Samstag entmachtete Rolf Fringer seinen Captain Hakan Yakin.

Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, an der Medienkonferenz am Montagabend im Schweizerhof. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, an der Medienkonferenz am Montagabend im Schweizerhof. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Als interimistischer Nachfolger wurde an der Medienkonferenz der bisherige U18-Trainer der FC Luzern, Christian Brand, vorgestellt. Er soll die Mannschaft bis Ende Saison übernehmen, wie der FC Luzern mitteilt. Der 38-jährige Deutsche mit Bundesliga-Erfahrung (108 Partien) spielte von 2002 bis 2004 für den FC Luzern. Brand sammelte als Assistent von René van Eck in Thun schon Trainererfahrung in der Axpo Super League.

Als Grund für die Freistellung nennt der Verein die «ernüchternde Bilanz in der Rückrunde mit 11 Punkten aus 13 Spielen sowie der nicht erkennbare Aufwärtstrend».

bep/si

Mehr zur Entlassung von Rolf Fringer beim FC Luzern lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

Hat der FC Luzern richtig gehandelt?

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23. Dezember 2014: Rolf Fringer wird als neuer Sportchef des FC Luzern und Nachfolger von Alex Frei offiziell vorgestellt. (Bild: Dominik Wunderli)
39 Bilder
Der FC Luzern verlängert mit seinem Trainer. Handschlag zwischen Rolf Fringer und Markus Babbel, rechts FCL-Präsident Ruedi Stäger, fotografiert am 15. Mai 2015. (Bild: Boris Bürgisser)
Sportchef Rolf Fringer in seinem Arbeitsbüro in der Swissporarena. (Bild: Roger Grütter)
Luzerns Sportchef Rolf Fringer (links) im Gespräch mit Präsident Ruedi Stäger auf der Tribüne. (Bild: Philipp Schmidli)
Rückblick auf seine Trainerkarriere beim FCL: Am 27. Oktober 2008 wird Rolf Fringer (links) als neuer FCL-Trainer den Medien vorgestellt. (Bild: Philipp Schmidli)
Handshake von FCL-Präsident Walter Stierli (rechts) und Rolf Fringer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Einen Tag später leitet er das Training der ersten Mannschaft. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
2. November 2008: Erster Luzerner Sieg der Rückrunde... (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
...Im siebten Anlauf klappte es für Luzern doch noch. Der FCL kam beim 4:2 gegen Bellinzona zum ersten Sieg in der Meisterschaft in diesem Jahr, links FCL-Assistenztrainer Petar Aleksandrov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ein Highlight: Am 14. Dezember 2008 feiert Rolf Fringer mit den Fans. Damals kanterte man sensationell den FC Basel 5:1 nieder. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Auch so kennt man Rolf Fringer: Schneeschaufeln auf dem Trainingsgelände. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
11. März 2009: Auf dem Weg nach oben: Rolf Fringer führt sein Team auf den kleinen Titlis (links Petar Aleksandrow, rechts Heinz Kost). Die Aktion soll den Aufstieg in der Tabelle symbolisieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
April 2009: Trainingslager im Tessin... (Bild: pd)
Rolf Fringer in luftiger Höhe. (Bild: pd)
23. April 2009: Nach dem dritten Sieg in Folge wurde FCL-Trainer Rolf Fringer auf der Allmend von den Fans minutenlang gefeiert. Das 1:0 gegen Sion war ein wichtiger Schritt zum damaligen Klassenerhalt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer zeigt das Motivationsposter vor dem Barrage-Spiel gegen den FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Barrage: Das Hinspiel in Lugano ging 0:1 verloren. Nach dem 5:1 im Rückspiel ist die Freude nach der Partie gross. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer jubelt mit den Fans. Gleichzeitig ist es das letzte Spiel auf der Allmend. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Die Freude bei Rolf Fringer und Heinz Kost ist gross. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
26. Juni 2009: Trainingsstart in die neue Saison. Neu dabei ist auch Hakan Yakin. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
19. Juli 2009: Erster Sieg der neuen Saison: Auswärts in Bellinzona gewinnt der FCL 2:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
17. August 2009: Rückkehr von Joetex Frimpong. FCL-Trainer Rolf Fringer guckt aus der Garderobe. (Bild: Archiv Neue LZ)
Rolf Fringer beim Golfen in Davos, zusammen mit Turnier-Mitveranstalter Rico Brazerol. (Bild: Archiv Neue LZ)
Will das Spiel schnell machen: Rolf Fringer an der Seitenlinie. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
März 2010: Rolf Fringer posiert für den Fotografen der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Zerrung bei Hakan Yakin, oder doch nicht? Rolf Fringer erkundigt sich bei seinem Captain persönlich. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
13. Mai 2010: Luzerns Stephan Lehmann, Heinz Kost, Rolf Fringer und Petar Aleksandrov (v.l.) bejubeln den Sieg. Der FCL demütigte im zweitletzten Spiel der Saison YB mit 5:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer zeigt das Commitment, das alle Spieler vor der Saison unterschrieben haben. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)
18. Juli 2010: Zwei Tore und ein Assist - was will man sich mehr wünschen im ersten Spiel für den neuen Klub? Daniel Gygax benötigte 33 Minuten mit dem FC Luzern, ehe er die erste Rate für seine Transfersumme zurückbezahlen konnte. Rolf Fringer wechselt ihn kurz vor Schluss aus. Luzern gewinnt die Partie gegen St. Gallen 4:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer und Murat Yakin. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Trainer Rolf Fringer (links) und Michel Renggli nehmen sich Zeit für die Kinderreporter der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)
Fringer diskutiert engagiert mit dem Schiedsrichter. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
4. Januar 2011: Trainingsstart des FC Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)
Chance vertan: Rolf Fringer im Spiel gegen den FC Zürich anfangs Februar. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Smalltalk: Rolf Fringer diskutiert mit GC-Trainer Ciriaco Sforza. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
12. März 2011: Luzern besiegt die Grasshoppers dank einem Treffer von Hakan Yakin 1:0. FCL-Präsident Walter Stierli und Rolf Fringer umarmen sich. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
30. April 2011: Der letzte öffentliche Auftritt als Trainer: Rolf Fringer nimmt die 1:2-Niederlage gegen die Grasshoppers zu Kenntnis. (Bild: EQ)
2. Mai 2011: An der Medienkonferenz im Hotel Schweizerhof wird bekanntgegeben, dass Rolf Fringer per sofort als Trainer freigestellt wird. Im Bild von links Mike Hauser, Mitglied des Verwaltungsrats und Sicherheitschef, Mediensprecher Stefan Bucher, Präsident Walter Stierli und Thomas Schönberger, CEO der FC Luzern Innerschweiz AG. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

23. Dezember 2014: Rolf Fringer wird als neuer Sportchef des FC Luzern und Nachfolger von Alex Frei offiziell vorgestellt. (Bild: Dominik Wunderli)