FCL erfüllt Celestinis Wunsch und hat eine Woche früher als geplant den Trainingsbetrieb aufgenommen

Die Corona-Schutzmassnahmen führen beim Trainingsstart des FC Luzern zu verschiedenen Anpassungen: Die Spieler werden in mehrere Kabinen aufgeteilt, sie trainieren in zwei Gruppen und müssen ausser auf dem Platz aufs Social Distancing achten. Froh und dankbar sind die Profis, dass sie wieder zusammen trainieren dürfen.

Daniel Wyrsch
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Kurz nach 9.30 Uhr betraten die FCL-Spieler am Montag den Trainingsplatz hinter dem Stadion.

Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 18. Mai 2020)

Verteidiger Lucas Alves reckte die Arme zum Himmel, anschliessend bekreuzigte sich der Brasilianer.

Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 18. Mai 2020)

Demut und Dankbarkeit zum Trainingsstart zeigte auch Goalie Marius Müller (hier rechts), zusammen mit David Zibung:  

Bild: Martin Meienberger (Luzern, 18. Mai 2020)

Der Deutsche über seine Emotionen, erstmals nach 66 Tagen Coronapause mit dem Team auf dem Rasen zu stehen: «Ich bin dankbar, habe mich gefühlt wie einst mit fünf Jahren, als ich das erste Training absolvierte und alles neu war.»

Trainer Fabio Celestini hat das vollständig anwesende Kader in zwei Gruppen mit 14 und 12 Spielern aufgeteilt.

Bild: Martin Meienberger (Luzern, 18. Mai 2020)

Am Montag trainierte er je eine Stunde pro Gruppe – und zwar ausschliesslich mit Ball. «Die Spieler haben sich in den letzten neun Wochen zu Hause unter Anleitung unseres Athletiktrainers vorbildlich fit gehalten. Darum mussten sie am ersten Trainingstag nicht mit Christian Schmidt arbeiten. Er wird die physische Verfassung der Profis ab Dienstag verbessern», erklärt Celestini.

Ab Dienstag stehen zwei tägliche Übungseinheiten auf dem Programm, eine Gruppe arbeitet am Morgen mit Celestini, «um die spielerischen Prinzipien wieder einzuüben».

Bild: Martin Meienberger (Luzern, 18. Mai 2020)

Die andere Gruppe trainiert dann mit Schleifer Schmidt – am Nachmittag ist es umgekehrt.

Spieler verzichten weiterhin auf einen Teil des Salärs

Celestini wollte, dass der FCL eine Woche früher als geplant trainiert. Er bat Remo Meyer darum. Der Sportchef, die Geschäftsleitung und die Holding haben den Wunsch erfüllt. Wegen der Bundesdarlehen für die Clubs glaubt man beim FCL an den Re-Start der Saison am 19./20./21. Juni. Der FCL will offenbar ohne diese Unterstützung auskommen – zudem verzichten die Spieler immer noch auf einen Teil ihres Lohns. 

Weitere Bilder vom Trainingsauftakt:

Lucas Alves, David Mistrafovic, Ashvin Balaruban und Tsiy William Ndenge (von links) erscheinen zum Training.
18 Bilder
Eric Tia Chef (links) Ibrahima Ndiaye (rechts) bringen die Bälle mit.
David Zibung, Lucas Alves, Idriz Voca, Tsiy William Ndenge, Marius Müller und Silvan Sidler auf dem Weg zum Trainingsgelände.
Die Spieler betreten erstmals wieder zusammen den Rasen.
Verteidiger Lucas Alves reckte die Arme zum Himmel, anschliessend bekreuzigte sich der Brasilianer.
Idriz Voca, Stefan Knezevic und Tsiy Ndenge (von links) genehmigen sich einen Schluck.
Marco Bürki, Francesco Margiotta, Otar Kakabadze und Darian Males (von links) beim Lauftraining mit dem Ball.
FCL-Trainer Fabio Celestini erklärt den Spielern, worauf es heute ankommt.
Christian Schwegler im Training.
Gute Laune bei Lucas Alves
FCL-Trainer Fabio Celestini spricht zur Mannschaft – mit sicherem Abstand.
Daumen hoch bei Ryder Matos.
Daumen hoch auch bei Pascal Schürpf.
Trainer Fabio Celestini (zweiter von rechts) spricht zu den Spielern.
Marco Bürki
Christian Schwegler
Darian Males beim Aufräumen
Dann gehts zurück in die Katakomben.

Lucas Alves, David Mistrafovic, Ashvin Balaruban und Tsiy William Ndenge (von links) erscheinen zum Training. 

Bild: Martin Meienberger (Luzern, 18. Mai 2020)