FC LUZERN: FCL: Auch gegen Thun fehlen die Tore

Ein Aufbäumen von Seiten des FC Luzern war auch heute nicht erkennbar. Nach einer wenig unterhaltsamen Partie trennen sich die Mannschaften mit einem 0:0.

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Pajtim Kasami von Luzern, links, im Duell gegen Nelson Ferreira von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Samstag, 2. Maerz 2013, in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)

Pajtim Kasami von Luzern, links, im Duell gegen Nelson Ferreira von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Samstag, 2. Maerz 2013, in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)

Choreo der FCL-Fans vor Spielbeginn. (Bild: Philipp Schmidli)
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Luzerns Pajtim Kasami (rechts) gegen Thuns Benjamin Lüthi.
Luzerns Adrian Winter (rechts) gegen Thuns Thomas Reinmann. (Bild: Philipp Schmidli)
Der Ball rollt knapp am Tor vorbei, beobachtet von Pajtim Kasami. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Adrian Winter nach dem Spiel. (Bild: Philipp Schmidli)
Luca Zuffi von Thun, links, im Duell mit Xavier Hochstrasser von Luzern, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun
Luzern-Trainer Ryszard Komornicki beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun
Adrian Winter, Mitte unten, und Tomislav Puljic, Mitte hinten, von Luzern, im Duell mit Torhueter Guillaume Faivre von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun
Nelson Ferreira von Thun, links, im Duell mit Torhueter David Zibung von Luzern, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Mathieu Salamand von Thun, im Duell mit Jahmir Hyka, Mitte, und Stephan Andrist, rechts, von Luzern, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Berat Sadik von Thun, links, im Duell mit Luzerns Alain Wiss, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Berat Sadik von Thun, Mitte, im Duell mit Tomislav Puljic von Luzern, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Andreas Wittwer von Thun, Mitte, im Duell mit Dimitar Rangelov von Luzern, rechts.
Pajtim Kasami von Luzern beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Pajtim Kasami von Luzern, Mitte, in Aktion beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Daniel Gygax, links, und Pajtim Kasami, rechts, von Luzern im Duell mit Enrico Schirinzi von Thun, Mitte, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun.
Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) wird für Pajtim Kasami eingewechselt.
Luzerns Pajtim Kasami (links) gegen Thuns Nelson Ferreira.
Luzerns Pajtim Kasami (mitte) gegen Thuns Berat Sadik (links) und Mathieu Salamand.
Luzerns Florian Stahel.
Luzerns Pajtim Kasami (links) gegen Thuns Luca Zuffi
Luzerns Jérôme Thiesson (links) gegen Thuns Nelson Ferreira.
Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) gegen Thuns Muhamed Demiri.
Luzerns Dimitar Rangelov (rechts) gegen Thuns Thomas Reinmann (links) und Muhamed Demiri (mitte).
Luzerns Dimitar Rangelov am Boden.
Luzerns Adrian Winter (rechts) gegen Thuns Thomas Reinmann.
Luzerns Adrian Winter.
Luzerns Dimitar Rangelov (mitte) und Tomislav Puljic (rechts) gegen Thuns Guillaume Faivre.
Der Ball rollt knapp am Tor vorbei, Luzerns Pajtim Kasami beobachtet die Situation.
Pajtim Kasami von Luzern, links, im Duell gegen Nelson Ferreira von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel in Luzern. (Bild: Keystone)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki während des Spiels. (Bild: Philipp Schmidli)
Florian Stahel von Luzern, links, im Duell mit Luca Zuffi von Thun, rechts. (Bild: Keystone/ Urs Flueeler)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki während des Spiels. (Bild: Philipp Schmidli)
Saif Ghezal von Thun, links, im Duell mit Pajtim Kasami von Luzern, rechts. (Bild: Keystone/ Urs Flueeler)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki während des Spiels. (Bild: Philipp Schmidli)

Choreo der FCL-Fans vor Spielbeginn. (Bild: Philipp Schmidli)

Vor dem Spiel war die Spannung gross. Wie würde der FC Luzern sich nach der 0-4-Pleite gegen St. Gallen präsentieren? Kommt gegen Thun nun der Turn-Around nach dem schlechten Rückrunden-Start?

Die Aufstellung, die der Trainer Ryszard Komornicki vor dem Spiel präsentierte, liess allerdings nicht Gutes hoffen. Adrian Winter als offensivster Mann auf dem Platz - das sah nach sehr viel Vorsicht aus. Trotz allem begann der FC Luzern das Spiel gut. Hinten stand man gut, sogar vorsichtig, und ab und zu kam auch tatsächlich etwas nach vorne. Besonders Adrian Winter war von der ersten Minute an sehr aktiv und auffällig. Immer wieder wurde er lanciert oder spielte selber einen guten Ball.

Nichts aus Überlegenheit gemacht

Der FC Luzern spielte nicht offensichtlich schlecht, die Luzerner hatten sogar mehr Spielanteile als der Gast aus Thun. Doch irgendwie schien in der Offensive der Wurm drin zu sein. Man hatte mehrere Top-Chancen, die aus unerklärlichen Gründen nicht zum Erfolg führten.

Über die Seiten mit Hyka, Gygax und Stahel lief es nicht so schlecht. Immer wieder kamen sie auf Strafraumhöhe. Doch entweder verpassten sie den Moment zum Passen oder in der Mitte versagten die Kollegen. Je länger das Spiel dauerte, desto offensvier stellte Komornicki auf. Ab der 80. Spielminute standen sage und schreibe drei Stürmer auf dem Platz: Mouangue, Rangelov und Winter. Doch für solche Massnahmen schien es zu spät zu sein, die Luft war ein wenig draussen. Winter und Kryeziu kämpften im Mittelfeld zwar sehr beherzt um jeden Ball, doch Rangelov und Mouangue bekamen selten brauchbare Bälle.

Ein Punkt gegen Thun reicht nicht

Dieses torlose Unentschieden betrachtete Komornicki nach dem Spiel von zwei Seiten. «Wir haben kein Tor kassiert. Dies zeugt sicher von Konstanz», meinte er an der Pressekonferenz. Doch zufrieden sei er mit dem einen Punkt nicht - man wollte den Sieg.

Diesen hätte der FC Luzern auch bitter nötig. Denn der Abstiegskampf ist bereits lanciert. Gegen den FC Thun und nächste Woche gegen Servette müsste der FCL sechs Punkte erspielen können. Dies würde nicht nur der Moral gut tun, sondern auch der Tabellensituation.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch

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FC Luzern - FC Thun 0:0

swissporarena. - 9'771 Zuschauer. - Schiedsrichter Patrick Graf (SR)

FC Luzern: Zibung; Stahel, Wiss, Puljic (C), Thiesson; Gygax (59. Andrist), Hochstrasser, Kryeziu, Hyka (80. Mouangue); Kasami (73. Rangelov); Winter

FC Thun: Faivre; Lüthi, Reinmann, Ghezal, Schirinzi; Bättig (73. Demiri); Ferreira, Zuffi, Salamand (83. Krstic), Wittwer; Sadik

Verwarnungen: 42. Bättig, 69. Zuffi, 90. Winter (alle Foul). - Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger, Muntwiler, Sarr (alle gesperrt), Renggli (rekonvaleszent), Wüthrich, Lezcano, Bento, Sorgic. - Thun ohne Steffen, Hediger, Cassio, Martic und Bigler (alle verletzt).