FC Luzern gegen St. Gallen steht unter Druck

Zwei Mannschaften stehen vor der 5. Super-League-Runde noch ohne Sieg da. Servette und überraschend der FC Luzern, der heute den FC St. Gallen empfängt.

Drucken
Teilen
Unter Zugzwang: Murat Yakin (rechts) und Giorgio Contini. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Unter Zugzwang: Murat Yakin (rechts) und Giorgio Contini. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Von einer Krise will beim FC Luzern niemand etwas wissen. Doch der Druck, der auf der Mannschaft lastet, ist beträchtlich. Sie ist nach dem enttäuschenden Saisonstart unter Zugzwang. Trainer Murat Yakin, Sportchef Heinz Hermann und Präsident Mike Hauser mussten in den letzten Tagen Gelassenheit demonstrieren und beschwichtigende Worte finden. Yakin ist überzeugt, dass sein Team sich steigern wird: «Ich mache mir keine Sorgen.» Gegen den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger St. Gallen muss Yakin heute auf Xavier Hochstrasser, der sich eine Bänderzerrung im Schulterbereich zuzog, Michel Renggli, Jérome Thiesson und Sally Sarr verzichten.

Jeff Saibene über...:

  • den FC Luzern: «Man darf den aktuellen Tabellenrang Luzerns nicht überbewerten. Es sind erst vier Spiele absolviert, und in diesen Spielen ist vieles nicht für sie gelaufen, sind ihre Fehler schnell bestraft worden. Ich denke daher nicht, dass wir morgen der Favorit sind.»
  • die vorgesehene Spielweise in Luzern: «Wir müssen auf dem eingeschlagenen Weg weiterfahren und wieder das abrufen, was uns bisher ausgezeichnet hat: eine gute Defensivorganisation, solidarisches Auftreten, viel Laufarbeit und Leidenschaft. Dazu wollen wir vorne kaltblütig agieren und unsere Chancen nutzen.» (Quelle: fcsg.ch)


Vor dem FC St. Gallen ist nur der FC Sion klassiert. Die Walliser treten ebenfalls am Samstag in Lausanne an, das bisher nur gegen Servette (5:1) überzeugen und siegen konnte. Trotzdem nimmt sich Sions Coach Sébastien Fournier in Acht vor den Waadtländer. Er erwartet, dass sein Lausanner Pendant, Laurent Roussey, sich eine spezielle Taktik ausgedacht hat. Schliesslich kennt der Franzose die Sittener so gut wie kaum ein anderer. Bis letzten April betreute er den FC Sion.

Am Sonntag treffen unter anderem die Young Boys und der FC Zürich aufeinander. Beide feierten zuletzt nach einem zwiespältigen Saisonstart Erfolgserlebnisse. YB qualifizierte sich für die Playoffs in der Europa League und der FCZ kam am letzten Wochenende zum ersten Saisonerfolg - einem deutlichen 4:0 gegen Lausanne. «Da ist uns schon ein Stein vom Herzen gefallen», gestand Trainer Rolf Fringer.

si

Das Spiel FCL-FCSG können Sie ab 19.45 Uhr live auf luzernerzeitung.ch verfolgen.