FC Luzern: Geht Renggli? Kommt Dortmund?

Der FC Luzern hat die erfolgreiche Saison am Donnerstag mit dem Auslaufen beendet. Vor den Ferien waren Trainer und Spieler in der Laune, offen über ihre Pläne zu reden.

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Michel Renggli, hier bei seinem versenkten Penalty im Cupfinal. (Bild: Freshfocus)

Michel Renggli, hier bei seinem versenkten Penalty im Cupfinal. (Bild: Freshfocus)

Kurz bevor Burim Kukeli (28) zum letzten Mal das Trainingsleibchen mit dem FCL-Logo auszog, machte er in Richtung seines Freundes Michel Renggli (32) einen Spruch: «Wer weiss, möglicherweise spielen wir bald wieder in der gleichen Mannschaft.» Soll das heissen, dass auch die Identifikationsfigur Renggli die Innerschweizer in Richtung FC Zürich verlassen könnte? Der Mittelfeldspieler besitzt beim FCL noch einen Einjahresvertrag, eigentlich möchte er bleiben, wohnt er doch mit seiner fünfköpfigen Familie in Beckenried. Offensichtlich wartet er auf ein Angebot von Sportchef Heinz Hermann. «Ich muss für meine Zukunft schauen», meint Renggli. Seine Frau Jane, die mit den drei Kindern dem Auslaufen der Mannschaft beiwohnte, witzelt: «Vielleicht wechselt Michel über die Gleise.» Vom nicht mehr existierenden Hardturm, wo er zwischen 2005 und 2008 für GC spielte, in den Letzigrund zum FCZ.

Gegen Dortmund? Southampton?

Der FC Luzern könnte am im Europacup am 23. und 30. August auf gesetzte Topklubs wie Sporting Lissabon, ZSKA Moskau, Bordeaux, VfB Stuttgart, Lazio Rom, Trabzonspor oder Newcastle United treffen. Über die 3. Qualifikationsrunde könnten auch Inter Mailand, Liverpool, Marseille, Besiktas Istanbul oder Hannover 96 zum FCL-Widersacher werden. Damit sich Luzern auf diese möglichen Hochkaräter gewissenhaft vorbereiten kann, will Yakin zwischen dem 19. Juli und 9. August gegen Dortmund und Southampton in der Swissporarena testen.

Daniel Wyrsch

Den ausführlichen Artikel und die Bewertung der FCL-Spieler über die ganze Saison lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und als Abonnent kostenlos im E-Paper.