FC Luzern
Grösster FCL-Donatorenverein nimmt Stellung zum FCL-Streit

«Der Club der 200» ruft im FCL-Streit zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf – und diskutiert, wie er im Falle einer kompletten Machtübernahme durch Bernhard Alpstaeg reagieren soll.

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Nach Gesprächen mit verschiedensten Akteuren reagiert nun auch der «Club der 200» auf den FCL-Streit. Man sei «sehr beunruhigt und besorgt über die aktuelle Situation», schreibt Präsident Reto Niederer in einem Statement auf der Webseite des Donatorenvereins. Das Wohl des FC Luzern sei für den «Club der 200» eine Herzensangelegenheit und in seiner DNA tief verwurzelt.

FCL-Fans protestieren beim Heimspiel gegen den FC Lugano gegen Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg.

FCL-Fans protestieren beim Heimspiel gegen den FC Lugano gegen Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg.

Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 22. Oktober 2022)

Die Mitglieder hätten deshalb eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen, an welcher allfällige Massnahmen und ein weiteres Vorgehen gegenüber einer neuen möglichen FCL-Führung diskutiert und beschlossen werden, so Niederer in seinem Statement. Es ist also anzunehmen, dass auch der «Club der 200» nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wird, wenn Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg die Macht beim FCL komplett an sich reisst.

Mit über 200 Mitgliedern der grösste Donatorenverein des FCL

«Der Club der 200» ruft alle Akteure zur Besonnenheit und Rückkehr an den Verhandlungstisch auf: «Wir brauchen Lösungen für einen in der Region und bei allen Fans, Sponsoren und Donatoren breit abgestützten FC Luzern.»

Mit über 200 Mitgliedern ist der «Club der 200» der grösste Donatorenverein des FC Luzern. Er wurde 1980 vom heutigen FCL-Ehrenpräsidenten Walter Stierli gegründet und unterstützt Sport, Kultur sowie soziale Institutionen und Einrichtungen in der Innerschweiz, insbesondere die Fussballabteilung des FCL. (ca)