FC Luzern
Lucas Alves kehrt als Erster aus der Quarantäne zurück – so geht's für die FCL-Spieler weiter

Für vier positiv getestete Spieler des FC Luzern geht heute und morgen die zehntägige Corona-Quarantäne zu Ende. Am kommenden Mittwoch kehren die restlichen Kader- und Staffmitglieder zurück.

Daniel Wyrsch
Merken
Drucken
Teilen

Lucas Alves ist der Erste: Der Brasilianer wird heute Freitag bei seiner Rückkehr in die Swisspor-Arena verschiedene Tests absolvieren müssen. Gemäss den Empfehlungen von Swiss Olympic geht es um das Return-to-Play-Schema. So wird unter anderem dem Risiko einer Herzmuskelentzündung durch eine Untersuchung vorgebeugt.

Hier im Video mehr Infos dazu:

«Wenn alles gut läuft, kann Lucas übers Wochenende ein individuelles Training absolvieren», sagt FCL-Medienchef Markus Krienbühl. Der 28-jährige Lucas Alves hatte am Montag vergangener Woche über den Verlust seines Geschmackssinns geklagt. Daraufhin wurde er positiv auf Covid-19 getestet. Seither befand er sich in häuslicher Isolation.

Lucas Alves wird am Freitag gemäss den Return-to-Play-Empfehlungen von Swiss Olympic beim FC Luzern getestet.

Lucas Alves wird am Freitag gemäss den Return-to-Play-Empfehlungen von Swiss Olympic beim FC Luzern getestet.

Bidl: Martin Meienberger/Freshcocus (Kriens, 4. Januar 2021)

Mit Stefan Knezevic, Silvan Sidler und Louis Schaub blieben am Tag darauf weitere drei Spieler bei Tests des gesamten Kaders und der Staffmitglieder hängen. Diese drei Profis dürfen morgen Samstag aus der Quarantäne.

Überbrücken bei der U21

Knezevic, Sidler und der österreichische Nationalspieler Schaub werden die Return-to-Play-Tests am Montag absolvieren. Voraussichtlich trainieren sie und Alves am Montag und Dienstag mit der U21 des FCL.

Ab Montag darf, wenn alles gut geht, auch Louis Schaub wieder kicken:

Am Mittwoch kehren der Rest der Mannschaft und die Staffmitglieder aus der Quarantäne zurück. Das Return-to-Play-Programm müssen nur die weiteren positiv getesteten Spieler und teils Teammitarbeiter absolvieren. Wie viele das neben Alves, Knezevic, Sidler und Schaub sind, gibt der FC Luzern nicht bekannt. «Es sind mehrere», antwortet Kommunikationsleiter Krienbühl auf die Nachfrage.

Die Vorbereitung auf den nächsten Match in Vaduz wird knapp

«Allenfalls kann die Mannschaft am Mittwochnachmittag trainieren», sagt Krienbühl. Die Zeit für das Team von Fabio Celestini drängt. Bereits drei Tage später trifft der FCL im Kellerduell auf das Tabellenschlusslicht, den FC Vaduz. Die Partie findet am Samstag, 30. Januar (18.15 Uhr), im Fürstentum Liechtenstein statt.