FC Luzern pokert nicht um Bobadilla

FCL-Präsident Walter Stierli hofft auf ein baldiges Gelingen der Übernahme von Raúl Bobadilla (24), «doch nicht um jeden Preis».

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Der Argentinier Raul Bobadilla. (Bild: Keystone)

Der Argentinier Raul Bobadilla. (Bild: Keystone)

FCL-Präsident Walter Stierli (63) hat sich am Mittwoch auf der Tribüne im Stadion von El Gouna in aller Ruhe den zweiten <span style="display: none;">&nbsp;</span>Testmatch des Trainingscamps angeschaut. Neben ihm sassen die Investoren Fredy Flükiger, Ruedi Gillmann und Marco Sieber. Besonders engagiert bei der Sache ist Sieber: Der Luzerner Unternehmer beweist viel Herzblut. Er freute sich über jede gelungene Aktion eines FCL-Spielers. Besonders die talentierten Nachwuchsleute wie Hekuran Kryeziu (19), Nedim Sacirovic (17) oder Gezim Shalaj (21), der kürzlich vom SC Kriens zum grossen Nachbarn gewechselt hat, haben es Sieber angetan. Nichtsdestotrotz hofft der 63-Jährige auf ein baldiges Gelingen der Übernahme von Raúl Bobadilla (24). «Nach dem Wegzug von Hakan Yakin brauchen wir wieder einen Spieler mit grosser Ausstrahlung», ist auch Präsident Stierli überzeugt.

«Wir werden nicht mehr bezahlen»

Allerdings nicht um jedem Preis, wie der FCL-Chef der Neuen Luzerner Zeitung erklärte. «Wir haben unser Angebot Borussia Mönchengladbach unterbreitet, jetzt liegt es an den Verantwortlichen, darauf einzugehen oder nicht.» Für Stierli ist klar, dass die Deutschen den Preis nach oben treiben möchten. «Doch wir werden und können nicht mehr bezahlen als die Summe, die wir nun ausserhalb des Betriebsbudgets für Bobadilla bereitgestellt haben.»

Stierli hofft, dass Gladbach Bobadilla zu seinen früheren Trainern Murat Yakin und Walter Grüter ziehen lässt. Der argentinische Stürmer hat noch einen gutdotierten Vertrag über eineinhalb Jahre bei Gladbach, er würde aber zu Gunsten eines Wechsels zum FCL auf einen grösseren Teil seines Salärs verzichten.

Bobadilla auf dem Weg in die Schweiz?

Laut deutschen Medien fehlte Raúl Bobadilla bei der Trainingseinheit von Borussia Mönchengladbach am Donnerstagmorgen. Es wird spekuliert, dass sich der Argentinier mit seinem Berater auf dem Weg in die Schweiz befindet, um in Bern oder Luzern den Wechsel unter Dach und Fach zu bringen.

dw/rem