FC Luzern soll Zutrittskontrollen verschärfen

Der FCL-Präsident fordert im Kampf gegen Hooligans von Politik und Polizei mehr Unterstützung. Diese wird er nicht erhalten, sagt Regierungsrätin Yvonne Schärli.

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Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Regierungsrätin Yvonne Schärli. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die Diskussion um Pyrofackeln und Hooligans in Fussballstadien geht in eine neue Runde. Nachdem FCL-Präsident Walter Stierli in einem offenen Brief in unserer Zeitung Politik und Polizei aufgefordert hat, mehr gegen die Chaoten zu unternehmen, meldet sich nun die Luzerner Regierungsrätin und Justizdirektorin Yvonne Schärli zu Wort. Der FC Luzern soll die Zutrittskontrollen verschärfen. Für die Sicherheit im und um das Stadion sei der FC Luzern zuständig.

Stierlis Idee eines Internet-Prangers – er will die über 100 Personen veröffentlichen, die ein Stadionverbot haben – steht für Schärli im Widerspruch zum Datenschutzgesetz des Bundes. Entsprechende kantonalgesetzliche Regelungen könnten gar nicht geschaffen werden.

Alexander von Däniken

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Zutrittskontrollen verschärfen, um Pyrofackeln aus dem Stadium zu verbannen? Diskutieren Sie mit und geben Sie Ihre Meinung im Kommentarfeld ab.

Das ausführliche Interview mit Yvonne Schärli lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.