FC LUZERN: Stadionsperre gegen den FC Luzern verhängt

Die Swiss Football League hat gegen den FC Luzern eine Stadionsperre verhängt. Der Grund dafür ist die am Barrage-Rückspiel gegen FC Lugano geworfene Knallpetarde.

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Der Linienrichter greift sich ans Ohr, nachdem ein Böller explodiert war. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Linienrichter greift sich ans Ohr, nachdem ein Böller explodiert war. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Sicherkeitskammer der Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat den entscheid gemäss der bisherigen Praxis gefällt, wie die SFL in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Die Sicherheitskammer taxiert den Vorfall vom 13. Juni als schwerwiegend. Damals musste das Barrage-Rückspiel gegen den FC Lugano in der 14. Minute für rund 4 Minuten unterbrochen werden, da der Schiedsrichter-Assistent vor dem Luzerner Sektor aufgrund der Explosion einer gegen ihn geworfenen Knallpetarde wegen eines Hörtraumas behandelt werden musste. Er konnte zwar die Partie beenden, musste sich jedoch später in ärztliche Behandlung begeben.

«Eine gängige Sanktion bei schwerwiegenden Fällen»
«Das Werfen einer Knallpetarde birgt erhebliches Gefährdungspotenzial und hat im vorliegenden Fall zur Verletzung eines SR-Assistenten geführt», so die FSL. Deshalb hat die Sicherheitskammer eine Stadionsperre gegen den FC Luzern verhängt. Stadionsperren sind auch auf internationaler Ebene bei schwerwiegenden Vorfällen eine gängige Sanktion, so die SFL weiter.

Der FC Luzern wird für das Verhalten seiner Anhänger beim Barrage-Rückspiel neben der Stadionsperre zusätzlich mit 20?000 Franken Busse sanktioniert. Gegen die Sanktionen zum Barrage-Rückspiel kann innert fünf Tagen rekurriert werden.

ost