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FC LUZERN: Trainer Markus Babbel hat die FCL-Profis zum Straftraining aufgeboten

Die schwache Leistung bei der Heimniederlage im Testspiel gegen die Kicker des FC Chiasso ist Luzern-Cheftrainer Markus Babbel so sauer aufgestossen, dass er seinen Spielern einen freien Tag gestrichen hat. Statt erst am Dienstag mussten die FCL-Profis bereits am Montag zum Training antraben.
Die Autos der FCL-Spieler standen am Montagmorgen ausser Trainingsplan auf den Parkplätzen an der Horwerstrasse. (Bild: Daniel Wyrsch (13. November 2017, Luzern))

Die Autos der FCL-Spieler standen am Montagmorgen ausser Trainingsplan auf den Parkplätzen an der Horwerstrasse. (Bild: Daniel Wyrsch (13. November 2017, Luzern))

Zur Strafe liess Babbel die Spieler laufen. Eigentlich hätten die FCL-Spieler während der Länderspielpause ein verlängertes Wochenende frei bekommen. Samstag, Sonntag und dazu am Montag. Doch nach der 0:3-Klatsche gegen das Challenge-League-Team Chiasso wurde der sonst fast immer ausgeglichene Markus Babbel zornig über seine Schützlinge. «Die wissen immer noch nicht, um was es geht!», entfuhr es dem Münchner wie eine Eruption. Er meinte damit die Einstellung seiner Mannschaft, die erst fünf Tage vorher mit dem 3:0-Heimsieg gegen St. Gallen erstmals seit drei Monaten ein Ligaspiel gewonnen hatte.

So wurde halt nichts aus dem dreitägigen Trip in südliche Gefilde, den ein paar Profis bereits gebucht hatten. Zwei freie Tage seien genügend, meinte Babbel – und der private Auslandtrip an die Sonne war für die Spieler damit gestrichen.

Babbel, der neue «Quälix»?

Wird aus Markus Babbel nun der neue Felix «Quälix» Magath? Auf jeden Falls mussten die Luzerner am Montag vorwiegend Läufe absolvieren. Am Dienstag stehen zwei Trainings auf dem Programm, wohl aber mit Bällen auf dem Trainingsplatz.

Das nächste Meisterschaftsspiel findet am nächsten Sonntag (16 Uhr) auswärts gegen Lausanne statt. Das Babbel-Team, aktuell auf dem unbefriedigenden Tabellenplatz 8, sollte nun endlich wissen, dass pomadige Auftritte wie gegen Chiasso für Punkte bei Lausanne-Sport nicht reichen.

dw

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