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Beim Trainingsstart des FC Luzern müssen vier positiv getestete Spieler passen – Frick mit Ansage bezüglich Transfers

Der FC Luzern hat am Montagvormittag die Rückrundenvorbereitung unter dem neuen Trainer Mario Frick aufgenommen. Vorgängige PCR-Tests ergaben, dass vier Kaderspieler in Isolation mussten und damit den Trainingsstart verpassen.

Daniel Wyrsch
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Zuerst hat Mario Frick länger zur Mannschaft gesprochen: Statt wie vorgesehen um 10 Uhr beginnt die Einheit auf der Allmend erst 40 Minuten später. Konditionstrainer Christian Schmidt lässt die Spieler über die Rundbahn im Leichtathletik-Stadion laufen.

Für die FCL-Profis ging es zum Start ins 2022 auf die Laufbahn.

Für die FCL-Profis ging es zum Start ins 2022 auf die Laufbahn.

Bild: Nadia Schärli (Luzern, 3. Januar 2022)

Sie müssen auch die Treppe der Tribüne hoch sprinten:

Bild: Nadia Schärli (Luzern, 3. Januar 2022)

Der neue Coach Mario Frick hat im Vorfeld die Ansage gemacht, dass der FC Luzern möglichst bald die fitteste Mannschaft der Super League stellen soll.

Während der Vorbereitung wird am Nachmittag mit dem Ball trainiert

Im Nachmittagstraining ab 14.30 Uhr wird der Ball im Mittelpunkt stehen: «Aus meiner Zeit beim FC Vaduz habe ich die Erfahrung gemacht, dass es ideal ist, wenn in der Vorbereitung am Morgen an der Kondition und am Nachmittag mit dem Ball an der Technik und am Zusammenspiel gearbeitet wird», sagt Mario Frick.

Treppenläufe standen ebenfalls auf dem Programm beim FCL-Trainingsstart im Jahr 2022.

Treppenläufe standen ebenfalls auf dem Programm beim FCL-Trainingsstart im Jahr 2022.

Bild: Urs Flüeler / KEYSTONE

Die Innerschweizer müssen in der zweiten Saisonhälfte denn auch extrem zulegen: Mit nur elf Punkten aus 18 Spielen der Vorrunde belegen sie den letzten Tabellenplatz. Frick wurde vom Challenge-League-Leader FC Vaduz als Retter in der Not geholt und muss mit den Blau-Weissen den Ligaerhalt schaffen.

FCL-Trainer Mario Frick (rechts) und sein Assistenztrainer Roman Matter.

FCL-Trainer Mario Frick (rechts) und sein Assistenztrainer Roman Matter.

Bild: Urs Flüeler / KEYSTONE

Vasic, Wehrmann, Ndiaye und Alabi in Quarantäne

Wie FCL-Kommunikationsleiter Markus Krienbühl auf Nachfrage bekannt gegeben hat, fehlen vier Profis beim Vorbereitungsstart zur Rückrunde, weil ihre Ergebnisse der PCR-Tests vom Sonntag positiv ausgefallen sind. Namen gibt der Klub nicht bekannt. Unsere Recherchen bei der Trainingseinheit ergeben, dass es sich um Vaso Vasic, Jordy Wehrmann, Ibrahima Ndiaye und Samuel Alabi handelt.

Nicht dabei beim ersten Mannschaftstraining im 2022 sind auch Pascal Schürpf, Filip Ugrinic und Samuele Campo. Sie sind noch immer angeschlagen und absolvieren ein individuelles Training.

Zwei bis drei neue Spieler

Die Vorbereitung hat der FCL ohne Neuzugang in Angriff genommen. Wie Mario Frick erklärt, sind aber zwei bis drei Verstärkungen während des Wintertransferfensters mit Sportchef Remo Meyer eingeplant. «Die Spieler sollten möglichst bald zu uns stossen. Zwei neue Innenverteidiger und einen Mittelstürmer möchten wir verpflichten», verrät der neue FCL-Coach.

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