FC Luzern trifft auf KRC Genk

Kein Traumlos für den FC Luzern: Die Luzerner treffen in der Qualifikation für die Europa League auf den belgischen Verein KRC Genk. Für Tickets müssen Fans leicht tiefer in die Taschen greifen.

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Bei den Europa-League Spielen werden nur Sitzplätze angeboten. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Bei den Europa-League Spielen werden nur Sitzplätze angeboten. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Luzern spielt zuerst zuhause am Donnerstag, 23. August in der Swissporarena. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Am 30. August findet das Rückspiel in der 630 Kilometer entfernten Cristal Arena von Genk statt.

Der Meisterschafts-Dritte der letzten Jupiler Pro League qualifizierte sich mit zwei 2:1-Erfolgen über FK Aktobe aus Kasachstan für die Playoff-Runde. Der 1988 aus einer Fusion zwischen dem KSV Thor Waterschei und dem KFC Winterslag hervorgegangene Klub aus der Provinz Limburg in Flandern gewann 2011 seinen letzten von bisher drei Meistertiteln. 2009 konnte der KRC Genk zum fünften Mal den belgischen Cupsieg feiern. Koninklijke Racing Club Genk qualifizierte sich in der vergangenen Saison für die Gruppenphase der Champions League. Aus sechs Gruppen-Spielen gegen Chelsea, Bayer Leverkusen und Valencia resultierten drei Punkte (0:0 gegen Valencia, 1:1 gegen Chelsea und 1:1 gegen Leverkusen) und ein Torverhältnis von 2:16.

Genk, der in der letzten Saison in Belgien den dritten Platz belegte, hat die ersten beiden Partien der laufenden Meisterschaft unentschieden gespielt: 3:3 (gegen Cercle Brügge) und 2:2 (gegen OH Leuven).

Höhere Ticketpreise als in der Super League

Der öffentliche Ticketverkauf läuft seit Freitag 17 Uhr. Der FCL bittet Fans dringend, den Vorverkauf zu benutzen. Die Tickets bewegen sich zwischen 41 und 100 Franken und sind damit leicht höher als in der nationalen Meisterschaft. Für das Quali-Spiel muss die Swissporarena umgerüstet werden: Die Arena wird zu einem reinen Sitzplatz-Stadion mit 16'000 Plätzen.

Reaktionen aus dem Umfeld des FC Luzern lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung

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Das war die Ausgangslage:

Mit grosser Spannung wird heute um 13.30 Uhr die Auslosung der Playoff-Paarungen für die Europa League am Sitz der Uefa in Nyon erwartet. Der FC Luzern spielt erstmals nach zwei Jahren Unterbruch wieder europäisch (damals gegen Utrecht). Die Uefa gab am Freitagmorgen die Gruppen mit den gesetzten und ungesetzten Klubs bekannt. Der FCL ist in die Gruppe 6 als ungesetzter Verein eingeteilt worden. Mögliche Gegner sind der deutsche Topklub VfB Stuttgart, wo FCL-Trainer Murat Yakin 1997/98 spielte, und der holländische Spitzenverein PSV Eindhoven, der 1988 den Europacup der Landesmeister (heute Champions League) gewann. Der gleiche Grosserfolg war 1986 dem rumänischen Verein Steaua Bukarest gelungen, der ebenfalls in der Gruppe 6 gesetzt ist. Weniger attraktiv sind die weiteren gesetzten Vereine PAOK FC aus Griechenland und der KRC Genk aus Belgien.

Lieber nicht Dnipropetrovsk

Die weiteste Reise für die Luzerner und damit der klar unangenehmste Gegner wäre der FC Dnipro Dnipropetrovsk. Der Verein kommt aus dem EM-Veranstalterland Ukraine.

Das Hinspiel wird am 23. August, das Rückspiel am 30. August ausgetragen. Noch steht nicht fest, wann der FCL sein Heimspiel austragen kann.

Gruppe 6 (linke Spalte gesetzte, rechte Spalte ungesetzte Klubs)



dw/rem

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