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FC LUZERN: Weiter mit Babbel – oder doch mit einem anderen?

Die Innerschweizer bestreiten am Sonntag (16 Uhr) zu Hause gegen die Young Boys das letzte Spiel vor der Winterpause. Nächste Woche steht eine Leistungsanalyse auf dem Programm.
Daniel Wyrsch
Sitzen nicht ganz sicher im Sattel: FCL-Trainer Markus Babbel (links) und Assistent Patrick Rahmen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus)

Sitzen nicht ganz sicher im Sattel: FCL-Trainer Markus Babbel (links) und Assistent Patrick Rahmen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus)

Beim FC Luzern rücken die Ferien für Trainer Markus Babbel, seinen Staff und die Mannschaft näher. Sie trainieren nur noch während dieser Woche, am Sonntag folgt dann zum Abschluss vor dem rund zweieinhalbwöchigen Urlaub über die Festtage das Spiel der 19. Runde zu Hause gegen Leader Young Boys. Dieser erste Rückrundenspieltag wird ausnahmsweise bereits im zu Ende gehenden Kalenderjahr ausgetragen, um der Nationalmannschaft eine längere Vorbereitung auf die WM in Russland zu ermöglichen.

Wenn die Spieler und die Trainer ab Montag bis zum Trainingsstart am 3. Januar nicht mehr in der Swisspor-Arena anzutreffen sind, beginnt für mehrere Personen aus der FCL-Vereinsleitung die Aufarbeitung der ersten Saisonhälfte. «Von 18. bis 22. Dezember werden wir eine komplette Analyse der sport­lichen Leistungen machen», kündigte Josef Bieri an, der Vizepräsident und Verwaltungsrat der FCL-Holding ist.

Sportkoordinator Remo Meyer bestätigte gestern, dass nach dem Heimspiel gegen YB nächste Woche eine Analyse ansteht. Dabei werden die Leistungen der Mannschaft und insbesondere von Cheftrainer Markus Babbel und Assistenzcoach Patrick Rahmen beurteilt.

Dieser Vorgang ist zum Abschluss einer Halbsaison üblich. Aber wegen der insgesamt unbefriedigenden sportlichen Resultate und der besonderen Vertragssituation der Trainer wird die Analyse brisant und womöglich eine Kursänderung bringen.

Die Verträge von Babbel und Rahmen sowie von Konditionstrainer Christian Schmidt und Videoanalyst Michael Silberbauer laufen Ende Saison aus. Der FCL hat bekanntlich einen teuren Staff, dazu steht Markus Babbel. Obwohl er und sein Trainerkollegen nicht günstig seien, «bieten wir Qualität», hatte der FCL-Chefcoach Mitte der Vorrunde gesagt. Nachdem die Mannschaft ins Straucheln geraten war, Ende Oktober nach der 0:1-Niederlage in Lugano erstmals seit zwei Jahren und acht Monaten wieder ans Tabellenende der Super League abrutschte, wurde die Nervosität recht gross. Ein 3:0-Heimsieg gegen St. Gallen in der anschliessenden 14. Runde brachte den FCL jedoch sofort weg vom Abstiegsplatz, ehe Babbels Team nach Niederlagen in Lausanne (1:3) und zu Hause gegen Basel (1:4) nach der 16. Runde erneut für eine Woche die rote Laterne übernehmen musste.

Sportkoordinator Meyer hat zu Recht kritisiert, dass die Mannschaft gegen die auf dem Papier weniger gut besetzten Gegner Lausanne, Thun und Lugano zu viele Punkte liegen liess. Aus sechs Partien gegen diese Teams resultierten bloss vier Punkte.

Meyer konnte in den letzten zwei Vorrundenpartien eine Leistungssteigerung konstatieren. Je 2:1 gewann Luzern (8.) gegen Sion und beim FCZ. Vor allem der Sieg am Sonntag in Zürich hat ihn gefreut: «Das war eine sehr geschlossene Teamleistung.» Und: «Auch die jungen Spieler haben Verantwortung übernommen, das hat mir besonders gefallen.»

Zumindest über Babbels Zukunft wird entschieden

Meyer ist zwar erst seit Juni im Amt, aber er war lange Profi beim FCL, in Lausanne, bei 1860 München und in Salzburg. Er beurteilt die ganze erste Saisonhälfte. «Es geht um die gesamten Leistungen seit Sommer, Hochs und Tiefs sind dabei gewesen.» Zumindest bei Babbel geht es um die Fortsetzung seiner Arbeit: entweder bis der Vertrag im Sommer ausläuft – oder mit einer vorzeitigen Verlängerung. Auch nicht vollständig auszuschliessen ist, dass am 3. Januar ein anderer neuer FCL-Chefcoach sein wird.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

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