FC Luzern: Weniger Budget – weniger Risiko

Ein Vergleich mit Xamax Neuenburg zeigt dem FC Luzern, dass er ein Führungsmodell lebt, das risikoärmer ist. Das Engagement von Samih Sawiris ist seriös und transparent.

Drucken
Teilen
Walter Stierli (links) und Samih Sawiris an der Pressekonferenz vom 7. Juli - an der der Ägypter sein Engagment beim FCL bekannt gbit. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Walter Stierli (links) und Samih Sawiris an der Pressekonferenz vom 7. Juli - an der der Ägypter sein Engagment beim FCL bekannt gbit. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Bulat Tschagajew (50), der Milliardär aus Tschetschenien, soll bei Neuchâtel Xamax schon 30 Millionen Franken in den Verein investiert haben. Fussballfans beäugen diese Szenerie kritisch. Viele wünschen sich Verhältnisse wie in der deutschen Bundesliga. Dort darf ein Investor nur dann die Aktienmehrheit übernehmen, wenn er seit über 20 Jahren den Verein ununterbrochen und nachhaltig gefördert hat.

Führungsduo erfüllt Kriterien

FCL-Präsident Walter Stierli und Swissporchef Bernhard Alpstaeg erfüllen diese Kriterien. Beide sind mit dem FC Luzern verbunden und seit Jahrzehnten treue Unterstützer des Vereins. Stierli hält 25% des Kapitals (5 Millionen), Alpstaeg deren 26%. Beide betonen, dass sie «ihren» FCL nie in fremde Hände geben würden, beide wollen Investoren mit Bezug zur Innerschweiz.

Aus diesem Grund haben die beiden kein Problem damit, dass neu auch der ägyptische Milliardär Samih Sawiris mit im Boot sitzt. Anders als Tschagajew gibt sich Sawiris zudem transparent, ist seriös und machte von Anfang an klar, dass er sein Engagement (ca. 2.5 Millionen Franken) nicht mit wirtschaftlichem Interesse begründe.

Stefan Waldvogel/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Markt in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.