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FCL angeschlagen? – Thun muss siegen

In den beiden letzten Runden der Axpo Super League stellt sich einzig noch die Frage nach den beiden Europa-League-Qualifikanten neben Cupfinal-Verlierer Luzern. Ist der FC Luzern nach der bitteren Cupfinal-Niederlage mental angeschlagen?
Das letzte Heimspiel für FCL-Präsident Walter Stierli (rechts), hier am Cupfinal in Bern mit FCL-Trainer Murat Yakin. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Das letzte Heimspiel für FCL-Präsident Walter Stierli (rechts), hier am Cupfinal in Bern mit FCL-Trainer Murat Yakin. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Die Thuner liegen zwar fünf Zähler hinter dem punktgleichen Duo YB/Servette zurück. Mit zwei Siegen in Luzern und gegen den FC Zürich könnten die Berner Oberländer aber noch auf einen Schlussrang unter den besten vier hoffen, weil die Ausgangslage der Konkurrenz nicht sehr komfortabel ist. Servette hat nur noch die eine Partie am Sonntag gegen Double-Gewinner Basel ausstehend und die Basler möchten ihre imposante Erfolgsserie von 26 Spielen ohne Niederlage - trotz Cup-Siegesfeier bis Donnerstagfrüh - keinesfalls leichtfertig aufs Spiel setzen. FCB-Coach Heiko Vogel wird nach dem physisch und mental aufreibenden Cupfinal aber doch einige Veränderungen im Team vornehmen. Das Kader der Basler ist jedoch breit und schlagkräftig genug, um solche Ausfälle wettzumachen. Das Ziel des Trainers und seiner Erfolgsmannschaft ist klar: Mit 27 ungeschlagenen Meisterschaftsspielen in Folge wäre man alleiniger Rekordhalter und ginge in die Geschichte ein. «Zudem akzeptiere ich aus Respekt vor den sportlichen Zielen der Konkurrenz kein Nachlassen», sagt Vogel.

Auch das Restprogramm der Young Boys lässt den FC Thun hoffen. Die Stadtberner empfangen am Sonntag den FC Sion und müssen danach beim FC Basel antreten, der die Pokalübergabe und anschliessende offizielle Meisterfeier auf keinen Fall mit einer Niederlage beeinträchtigen möchte. Für die Berner ist deshalb klar, dass sie die Europacup-Teilnahme bereits am Sonntag mit einem Sieg gegen die Walliser besiegeln wollen. Diese Partie beinhaltet jedoch eine ganz besondere Brisanz: Neuer Trainer der Sittener seit wenigen Tagen ist nämlich Vladimir Petkovic, der ziemlich genau vor einem Jahr bei YB entlassen worden ist. Gewinnt Petkovic mit Sion in Bern, könnte er seinem früheren Verein unter Umständen noch die ersehnte Europacup-Teilnahme vermiesen. Er selber spielt die persönliche Bedeutung dieses Comebacks ausgerechnet beim früheren Arbeitgeber herunter: «Natürlich ist es ein wenig speziell, ich habe jedoch schlicht und einfach keine Zeit, mich gedanklich auch noch damit zu befassen. Die Zeit, meine neue Mannschaft vor der Barrage kennenzulernen, ist eh schon knapp genug, um unnötig Energie für anderes zu verschwenden.»

Der neue Sion-Trainer hat nur gerade die Partie gegen YB zur Verfügung, um sich auf die schicksalsschwere Barrage vorzubereiten. Am Mittwoch im letzten Spiel gegen Luzern wird er zahlreiche Stammspieler schonen, weil bereits am Samstag darauf die erste Playoff-Begegnung mit dem Zweiten der Challenge League ansteht. YB wird also mit starker Gegenwehr durch die Walliser rechnen müssen. Sollte Servette gleichzeitig jedoch seine Partie gegen Basel verlieren, dann wäre YB auch bei einer Niederlage für die Europa-League-Ausscheidung qualifiziert.

Kehrausspiel in der swissporarena

Der FC Thun muss somit das Augenmerk in erster Linie auf sich selber richten und in Luzern gewinnen. Die Hoffnung ist aufgrund der bisherigen Begegnungen mit den Innerschweizern und auch nach dem Cupfinal vom Mittwoch nicht klein, in Luzern zu gewinnen. Der FCL hat im Cupfinal nicht nur enorm viel Kraft verschliessen, sondern ist nach der bitteren Niederlage auch mental angeschlagen. Gewinnen die Thuner in der swissporarena, dann könnten sie im letzten Spiel am Mittwoch noch an Servette vorbeiziehen, falls die Genfer morgen gegen Basel nicht gewinnen. Und das letzte Saisonspiel wäre insbesondere für Trainer Bernard Challandes etwas ganz Besonderes: Zu Gast in der Thun-Arena ist dann sein früherer Klub FC Zürich.

si

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