FCL-Geldgeber aus Russland? Studhalter ist «überrascht»

Der FC Luzern soll kurz davor stehen, eine neue Lösung für das Aktionariat zu finden. Ein neuer Geldgeber solle einsteigen. Präsident Philipp Studhalter sagt, dass er davon nichts wisse.

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(tbu) Laut einem «Gewährsmann» im Umfeld der FCL-Aktionäre, so berichtet das Online-Portal Zentralplus, soll es bei den Aktionären des FC Luzern zu personellen Mutationen kommen, und zwar «bevor die Blätter im nächsten Herbst von den Bäumen fallen werden». Die Rede ist von Alexander Studhalter, dem älteren Bruder von FCL-Präsident Philipp Studhalter. Erstgenannter unterhalte dem Artikel zufolge Geschäftsbeziehungen zu «schwerreichen Russen».

FCL-Präsident Philipp Studhalter sagt aktuell, jetzt in der trüben Maimitte, dazu: «Diese Meldung überrascht mich auch. Ich habe keine Informationen dazu. Ich kann sagen, dass die Aktionäre miteinander reden, gut miteinander reden. Aber ich kann auch sagen, dass ich als FCL-Präsident von den Aktionären als Erster informiert werde, wenn sich Veränderungen anbahnen oder abzeichnen würden.»

Im vergangenen Jahr rumorte es unter den Aktionären des FC Luzern gewaltig. Der Machtkampf hatte auch Auswirkungen auf den Verwaltungsrat (wir berichteten). Im November schienen die Unstimmigkeiten beigelegt worden zu sein (wir berichteten). Wie der Fussballklub damals meldete, sollte an einem runden Tisch bis im September 2020 eine Lösung für die verfahrene Situation gefunden werden.

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