FCL gewinnt 2:0 in Chiasso und zieht souverän in die Cup-Viertelfinals ein.

Für den FC Luzern treffen im Cup-Achtelfinal in Chiasso Verteidiger Knezevic (61.) und der eingewechselte Stürmer Juric (66.) zum sicheren 2:0-Sieg. Die Innerschweizer sind gegen den Challenge-Ligisten das deutlich überlegene Team.

Daniel Wyrsch
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Die Ausgangslage

Chiasso ist Zweitletzter der Challenge League (12 Spiele, 11 Punkte); die Südtessiner stehen in der Tabelle vier Zähler vor Schlusslicht Aarau und zwei Punkte hinter Kriens (8.). Luzern hat in der höchsten Spielklasse aus 12 Partien 15 Punkte (5 Siege) geholt und belegt Platz 7. Für den Super-Ligisten aus der Innerschweiz ist das Weiterkommen gegen Chiasso Pflicht.

Die entscheidende Szene

Der Dosenöfner in diesem Cupmatch passiert in der 61. Minute: Zuerst fliegt ein Luzern-Corner von Chiassos Charlier an die eigene Torumrandung, Eleke flankt in der Folge an den hinteren Pfosten, wo Demhasaj den aufgerückten Innenverteidiger Knezevic per Kopfball bedient. Das talentierte FCL-Eigengewächs «Kneze» köpfelt kaltschnäuzig zum wichtigen 1:0 ein.

Das Ergebnis

Der insgesamt souveräne 2:0-Erfolg bringt Luzern in die Cup-Viertelfinals, die erst am 27./28. Februar 2019 ausgetragen werden.

Die erste Halbzeit

Die Innerschweizer suchen sofort den Führungstreffer, treten sehr entschlossen auf. Doch sie schaffen es in den ersten 45 Minuten nicht, die Chiasso-Defensive mit Goalie Mossi zu überwinden. Die aktivsten Luzerner sind Eleke und Vargas. Mossi pariert einen harten Vargas-Abschluss (14.), Eleke verzieht aus spitzem Winkel knapp (30.). Der Nigerianer legt zudem auf Ugrinic ab, doch der Ex-Kickers-Junior vergibt die beste Chance der ersten Halbzeit, er bleibt am präsenten Mossi hängen. Nicht zu vergessen ist das Lebenszeichen von Chiassos Angriff: Ex-Juve-Talent Zoran Josipovic (23) verzieht in der 27. Minute nur um wenige Zentimeter, FCL-Goalie Zibung wäre gegen das Geschoss machtlos gewesen. Übrigens: Cirkovic gibt sein Pflichtspiel-Comeback, erstmals seit dem Bänderiss am 7. April spielt der Serbe in Luzerns Fanionteam.

Die zweite Halbzeit

Ein Doppelschlag innert fünft Minuten bringt den Sieg der Gäste: Zuerst hechtet Knezevic den Ball in die Torecke (61.), dann schliesst Juric die ideale Hereingabe von Schneuwly mit dem 2:0 in der 66. Minute ab. Der australische Nationalstürmer Juric war erst zwei Minuten zuvor für Demhasaj ins Spiel gekommen. Juric trifft für Luzern erstmals in einem Pflichtspiel seit über einem halben Jahr. Damit war die einseitige Partie entschieden.