FCL greift beim nächsten Vorfall durch

FCL-Präsident Walter Stierli sprach am Donnerstagabend mit den Fans. Nach dem Pyro-Skandal von Thun droht er mit Konsequenzen, falls sie wieder Pyromaterial abbrennen.

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Luzerner «Fans» zünden in der Arena Thun Pyros. (Bild: Keystone)

Luzerner «Fans» zünden in der Arena Thun Pyros. (Bild: Keystone)

Die FCL-Ultras haben am letzten Samstag mit dem Abbrennen von haufenweise Pyromaterial im Stadion von Thun für Ärger und Unverständnis gesorgt. Aufgrund dieser Vorfälle sah sich der FC Luzern gezwungen, in deutlicher Form zu reagieren, schreibt er in einer Medienmitteilung. Am Donnerstagabend fand ein Gedankenaustausch mit den Vertretern der einzelnen Fan-Gruppen statt. Dabei stellten die Verantwortlichen des FC Luzern klar und unmissverstandlich fest, dass das Mass an Toleranz nunmehr erschopft ist.

Folgende Massnahmen wurden seitens des FC Luzern bei nachsten Vorkommnissen mit Pyromaterial und/oder Knallpetarden innerhalb und im Umkreis des Stadions - gleichgültig, ob es sich dabei um Heim-oder Auswartsspiele handelt - angekundigt und beschlossen:

- Sofortiges Fahnen- und Doppelhalterverbot in den Sektoren B und C6 der swissporarena.

- Verbandsbussen, welche im Zusammenhang mit Pyromaterial und/oder Knallpetarden entstehen, werden bis max. 25'000 Franken am Mietzins-Beitrag des FC Luzern an das Fanlokal «Zone 5» in Abzug gebracht.

Der FCL sei nicht mehr bereit zuzulassen, dass eine verschwindend geringe Minderheit von Chaoten und Krawallbrüdern den Ruf des Clubs und das Image der echten Fans beschadigt. Daher sei der FC Luzern auch für jeden Hinweis zur Überfuhrung von Chaoten sehr dankbar, heisst es in der Mitteilung weiter.

pd/zim

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