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FCL hält zumindest beim Schlusslicht Thun das Oktober-Versprechen von Trainer Häberli

Am Schluss zählen im Fussball die Tore: Der FC Luzern gewinnt dank den Treffern von Francesco Margiotta (51.) und dem eingewechselten Youngster Darian Males (79.) beim letztplatzierten FC Thun 2:0. Die Thuner lassen mehrere erstklassige Chancen aus.
Daniel Wyrsch aus Thun
Luzerns Blessing Eleke im Meisterschaftsspiel gegen den FC Thun. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider)Luzerns Blessing Eleke im Meisterschaftsspiel gegen den FC Thun. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider)
Stefan Knezevic und Francesco Margiotta (Luzern) gegen Kenan Fatkic (Thun). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)Stefan Knezevic und Francesco Margiotta (Luzern) gegen Kenan Fatkic (Thun). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Thuns Simone Rapp, rechts, im Duell mit Luzerns Torhüter Marius Müller. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)Thuns Simone Rapp, rechts, im Duell mit Luzerns Torhüter Marius Müller. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)
Marius Müller - der Torhüter der Luzerner. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)Marius Müller - der Torhüter der Luzerner. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)
Luzerns Pascal Schürpf diskutiert Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)Luzerns Pascal Schürpf diskutiert Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)
Thuns Nias Hefti, rechts, im Duell mit Luzerns Ibrahima Ndiaye. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)Thuns Nias Hefti, rechts, im Duell mit Luzerns Ibrahima Ndiaye. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)
Thuns Kenan Fatkic, links, im Duell mit Luzerns Marvin Schulz. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)Thuns Kenan Fatkic, links, im Duell mit Luzerns Marvin Schulz. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider, Thun, 5. Oktober 2019)
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2:0-Sieg Sieg für den FC Luzern gegen Thun

Zwar hat der FC Luzern in Thun seinen dritten Saisonsieg gefeiert - und überhaupt erst zum dritten Mal in 17 Begegnungen seit dem Sommer 2011 in der Stockhorn-Arena gewonnen. Aber nach dem 2:0 wirkte Trainer Thomas Häberli dennoch nachdenklich. Er hatte allen Grund dazu, denn seine Mannschaft hatte Mühe, in diesem enorm wichtigen Match beim Tabellenletzten in die Gänge zu kommen. «Wir hatten Mühe, ins Spiel zu kommen», analysierte denn auch der FCL-Coach.

Häberli übersah die vielen Luzerner Fehlzuspiele während der ersten Halbzeit nicht, sprach hernach von fehlender Präzision beim letzten Pass. Oft verloren seine Schützlinge den Ball bereits im Mittelfeld. Thun hatte mehr Zugriff und die besseren Chancen.

Margiotta legt nach der Pause vor

Doch die Ansprache in der Kabine verfehlte die Wirkung nicht, der FCL kehrte nach der Pause mit einer frecheren Einstellung auf den Platz zurück. «Wir waren in der zweiten Halbzeit mutiger», stellte Häberli fest. Und:

«Das Führungstor hat uns geholfen.»

In der 51. Minute markierte Francesco Margiotta diesen Treffer mit einem harten und platzierten Flachschuss. Der Turiner profitierte von einem feinen Zuspiel von Marvin Schulz.

Zu denken gab Häberli, «dass wir nach dem 1:0 Chancen zugelassen haben, die für uns nicht normal sind». Hatte Torhüter Marius Müller zwischen der 13. und 55. Minute mit vier tadellosen Paraden gegen Simone Rapp, Uros Vasic, Matteo Tosetti und Basil Stillhart die Luzerner noch vor einem Gegentor bewahrt, hätte der Deutsche später zweimal nichts ausrichten können.

Stillhart und Salanovic vergeben Topchancen zum 1:1

Zuerst vergab Stillhart in der 69. Minute eine hochkarätige Gelegenheit, als ihn Pascal Schürpf und Silvan Sidler gewähren liessen und er mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Danach hätte der eingewechselte Dennis Salanovic in der 77. Minute mit einem Kopfball aus bester Position das 1:1 erzielen können. Otar Kakabadse hatte ihn beim zweiten Pfosten frei zum Abschluss kommen lassen.

Thun-Trainer Marc Schneider war bedient, stellte zu Recht fest:

«Wir haben zu viele Chancen ausgelassen, es wollte einfach nicht anhängen.»

Mit sieben Treffern in zehn Runden haben die Berner Oberländer den schwächsten Angriff der Liga. Der 18-jährige Darian Males zeigte den Thunern, wie man es macht. Der FCL-Youngster nutzte eine clevere Kopfballvorlage von Margiotta zum perfekten Kontertor. Mit optimaler Schusstechnik schloss er den Angriff in der 79. Minute zum 2:0-Endstand ab. Nunmehr haben die Luzerner immerhin neun Treffer auf ihrem Konto - vor dem Match waren es auch nur deren sieben.

Vor den Sonntagsspielen auf Platz 5

Die Luzerner stehen vor den Sonntagspartien des 10. Spieltages mit 12 Punkten auf dem 5. Platz. Häberlis Team hat zehn Tage nach dem 1:0-Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax mit Thun erneut den aktuellen Tabellenletzten bezwungen. Das sind im Kampf um den Klassenerhalt enorm wichtige Vollerfolge.

Thomas Häberli hatte versprochen, dass der Oktober noch besser wird als der September. Im letzten Monat hatte der FCL fünf Punkte aus vier Spielen gewonnen, nachdem der Saisonstart im Juli und August mit vier Zählern aus fünf Partien sehr zäh verlaufen war. Nun hat das Häberli-Team zumindest im ersten Match das Oktober-Versprechen des Coachs gehalten.

Nach der zweiwöchigen Länderspielpause folgen die Begegnungen mit Sion (20.) und in Neuenburg bei Xamax (26.) sowie der Cup-Achtelfinal gegen Challenge-Ligist GC in Zürich (30.).

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