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FCL-Paukenschlag: Neue Details um Anderlecht-Offerte für Eleke bekannt

Luzern bangt um seinen besten Torschützen Blessing Eleke: Der 22-jährige Nigerianer steht auf der Einkaufsliste von zwei internationalen Grossvereinen. Vor allem der belgische Rekordmeister Anderlecht zeigt konkretes Interesse.
Daniel Wyrsch
Luzern-Stürmer Blessing Eleke (rechts) im Testspiel gegen Lucian Filip von Steaua Bukarest. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Marbella, 17. Januar 2019))

Luzern-Stürmer Blessing Eleke (rechts) im Testspiel gegen Lucian Filip von Steaua Bukarest. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Marbella, 17. Januar 2019))

Blessing Eleke hat mit seinen sieben Toren und drei Assists grossen Anteil am fünften Tabellenplatz des FC Luzern zur Saisonhälfte. Auch im Cup zeichnete sich der beste Torschütze des Teams von René Weiler beim Weiterkommen gegen Servette und Chiasso als wichtiger Schütze und Assistgeber aus. In diesem Wettbewerb hat der 22-jährige Stürmer seinen Teil dazu beigetragen, dass der FCL am 6. März im Cup-Viertelfinal zu Hause Meister Young Boys gegenübersteht.

Höhere Ablösesumme als bei Lezcano steht im Raum

Doch jetzt ist alles andere als sicher, ob Eleke auch in der Rückrunde für den FCL stürmt. Weilers Ex-Club RSC Anderlecht und der türkische Spitzenverein Galatasaray Istanbul bekunden offenbar grosses Interessen am kräftigen 1,90-Meter-Sturmtank.

Es könnte alles schnell gehen, denn sowohl in Belgien wie in der Türkei schliesst das Transferfenster am Donnerstag, 31. Januar, spätabends. Für Eleke, den FCL-Sportchef Remo Meyer Ende Juli 2018 für rund 1 Million Franken vom FC Ashdod aus Israel in die Innerschweiz transferierte, dürfen die Luzerner mit einer hohen Ablösesumme rechnen. Gut möglich, dass die 2,5 Millionen Euro geknackt werden, die Ingolstadt Anfang 2016 für Angreifer Dario Lezcano (28) an Luzern überwiesen hatte.

Zuerst Leihgeschäft, definitiver Verkauf im Sommer

Wie die portugiesische Zeitung «Record» schreibt, muss Anderlecht einen anderen neuen Stürmer anstelle von Facundo Ferreyra suchen. Der 27-jährige Argentinier von Benfica Lissabon soll den Belgiern abgesagt haben. Darum macht Anderlecht so kurz vor Transferschluss Eleke Avancen.

Weil der belgische Rekordmeister derzeit gemäss dem Financial Fairplay nicht über genügend flüssige Mittel verfügt, um Eleke sofort zu 100 Prozent zu verpflichten, sieht das Anderlecht-Angebot an den FCL gemäss unseren Quellen folgendermassen aus: Leihweise Übernahme von Blessing Eleke bis Sommer für 1 Million Euro, anschliessend definitiver Kauf des Nigerianers für festgeschriebene weitere 3 bis 4 Millionen Euro. Demzufolge könnte Luzern bis zu 5 Millionen Euro für Eleke kassieren. Das wäre der absolute Rekordtransfer eines FCL-Spielers - und würde immerhin willkommene Mittel in die Kasse spülen.

Luzern startet am Sonntag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Sion in die Rückrunde. Ob Eleke dann noch für die Innerschweizer stürmt? Beim FCL heisst es, man nehme zu den Spekulationen um den Spieler keine Stellung.

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