FCL: Heute sind drei Punkte Pflicht

Für den FC Luzern geht es heute Abend um viel. Gegen Servette-Genf, das Schlusslicht der Tabelle, muss nun endlich ein Sieg her.

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Adrian Winter im Spiel gegen den FC Thun vom 2. März. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Adrian Winter im Spiel gegen den FC Thun vom 2. März. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Lage beim FC Luzern ist ernst: Zwar steht man noch fünf Punkte besser da als das Tabellenschlusslicht Servette - aber doch: Nach den letzten Leistungen und nur zwei Punkten aus vier Spielen steckt der FCL mitten im Abstiegskampf. Trotz dieser angespannten Ausgangslage gibt sich Trainer Ryszard Komornicki aber gelassen: "Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Weltuntergang war im Dezember, oder? Nicht jetzt!"

Mit Teambuilding zum Sieg

Bei aller Gelassenheit: Beim FC Luzern ist man sich sehr wohl bewusst um was es im Sechs-Punkte-Spiel gegen Servette geht. "Jeder weiss um was es geht. Da bin ich mir ganz sicher", sagte auch FCL-Captain Claudio Lustenberger. Der Gegner ist zwar der letzte der Tabelle, aber sicherlich nicht zu unterschätzen. Denn wie auch die Luzern muss Servette am Samstagabend auf Sieg spielen. Trainer Komornicki ist sich der Stärken der Genfer bewusst: "Es wird sicher ein ganz schwieriges Spiel. Servette ist eine sehr kämpferische Mannschaft, die nicht so schnell aufgibt." Allerdings seien die Genfer sicher anfällig auf Standarts. Hier sollen vor allem Hyka und Kasami ihre Stärken ausspielen können.

Nebst den normalen Trainingseinheiten stand beim FC Luzern diese Woche auch noch etwas Spezielles auf dem Programm. "Die Mannschaft hatte am Mittwoch einen Teambuiling-Event. Ich dachte, dass dies dem Team sicher gut tut", so Komornicki weiter. Wie dieser Event genau ausgesehen hat, wollte dann aber keiner verraten. Doch etwas ist den Spielern klar, sagt Florian Stahel: "Wir müssen als ganzes Team aus diesem Loch finden."

"Nicht kopflos spielen"

Trainer Ryszard Komornicki steht heute auch wieder ein breiteres Kader zur Verfügung. Nur Andrist muss heute noch seine Sperre absitzen. Trotzdem ist sich Komornicki noch nicht sicher, ob er mit einer oder zwei Spitzen antritt: "Wir dürfen auch nicht kopflos spielen und ins offene Messer laufen."

Wie es im Kopf der Spieler aussieht, könnte heute entscheidend sein. Denn die Leistungen des FCL waren in den letzten Spielen nicht durchwegs schlecht. Es fehlten schlicht die Punkte. Claudio Lustenberger fasst zusammen: "Wir müssen jetzt endlich wieder die Winner-Mentalität ins Spiel bringen."

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch

Den Liveticker zum Spiel FC Luzern - Genf-Servette gibt es ab 19:45 auf www.luzernerzeitung.ch/liveticker