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FCL in Tórshavn angekommen – spielt der Wind verrückt?

Der FC Luzern ist für das wichtige Auswärtsspiel in der Europa-League-Qualifikation ohne Probleme auf den Färöern-Inseln gelandet. Sorgen bereitet dem Team lediglich das Wetter.
Raphael Gutzwiller, Tórshavn

Die Landschaft auf den Färöern-Inseln ist so anders als man es von der Schweizer Heimat her kennt. Schon vom Flugzeug aus imponiert die hügelige Landschaft mit ihren Fjorden. Als um 14.30 Uhr Ortszeit das Charter-Flugzeug des FC Luzern landet, kommt es zu keinerlei Komplikationen. Dabei hat Idriz Voca, der schon mit der kosovarischen Nationalmannschaft auf den Färöern gespielt hat, seine Teamkollegen zuvor vorgewarnt. «Darum sind wir froh, ging alles so gut», meint Silvan Sidler mit einem Schmunzeln im Gesicht kurz nach dem das Team mit 19 Kaderspieler in der Hauptstadt Tórshavn eingetroffen ist.

Ohne Probleme gelandet: Der FC Luzern mit Simon Grether. (Martin Meinberger/Freshfocus (Vagar, 31. Juli 2019))

Ohne Probleme gelandet: Der FC Luzern mit Simon Grether. (Martin Meinberger/Freshfocus (Vagar, 31. Juli 2019))

Das Wetter auf den Färöern-Inseln hat also zumindest bei der Ankunft dem FC Luzern noch keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch hat das FCL-Team vor den speziellen Wetterbedingungen auf der Insel Respekt. «Wir wissen, dass der Wind hier schlimm sein kann», so Sidler. Im Spiel gegen Klaksvik am Donnerstagabend um 19 Uhr (Schweizer Zeit) wolle man deshalb die Spielweise von zuletzt ein bisschen anpassen, meint der Linksverteidiger. «Wir möchten den Ball diesmal eher flach halten, zudem möchten wir über die Seiten gefährlich werden, wo wir Platz vorfinden. Mit hohen Bällen zu agieren, funktioniert bei diesem Wind wohl nicht so gut.»

Im Stadion von Toftir, das rund eine Stunde Carfahrt entfernt liegt, befindet sich ein Kunstrasenplatz. Deshalb trainieren die Luzerner am Mittwoch kurz nach 18 Uhr Ortszeit auf einem Kunstrasen in Tórshavn. Der Boden ist immerhin flach, meinte Häberli lachend. Als Ausrede soll der Kunstuntergrund aber nicht gelten. «Für uns ist es nichts Neues auf dem Kunstrasen zu spielen, das wird uns nicht stören.» Bereits in dieser Woche hat das Team auf dem Kunstrasenplatz im Krienser Kleinfeld und auf der Allmend Süd in Luzern trainiert. «Ich habe gehört, dass der Platz in Toftir eine Mischung zwischen diesen beiden Plätzen ist», so Sidler.

Abschlusstraining auf dem Kunstrasen: Otar Kakabadze (links) und Shkelqim Demhasaj. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus(Torshavn, 31. Juli 2019))

Abschlusstraining auf dem Kunstrasen: Otar Kakabadze (links) und Shkelqim Demhasaj. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus(Torshavn, 31. Juli 2019))

Im Abschlusstraining in Tórshavn präsentieren sich die Luzerner spielfreudig, absolvieren jedoch nur eine leichte Einheit. «Es geht vor allem darum, die Müdigkeit herauszubringen und uns an diese Bedingungen zu gewöhnen», so Häberli. Ernst gilt es dann am Donnerstag um 19 Uhr gegen Klaksvik. Nach dem 1:0-Sieg in Luzern reicht dem FC Luzern zum Weiterkommen in die 3. Qualifikationsrunde ein Unentschieden.

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