FCL-Investoren sind für Umbruch

Bald dürften die FCL-Investoren beschliessen, was sich seit Wochen abzeichnet: Die Trennung von Sportchef Heinz Hermann und die Bildung eines neuen Führungsmodells für den FC Luzern.

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Heinz Hermanns (oben links) Zeit als Sportchef beim FC Luzern läuft ab. Präsident Mike Hauser (2. von rechts) wird dies nicht verhindern können. Rechts: Finanzchef Thomas Schönberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Heinz Hermanns (oben links) Zeit als Sportchef beim FC Luzern läuft ab. Präsident Mike Hauser (2. von rechts) wird dies nicht verhindern können. Rechts: Finanzchef Thomas Schönberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der sportliche Erfolg und die Zuschauerzahlen lassen beim FC Luzern zu wünschen übrig. Gegenüber dem Vorjahr besuchen über 1000 Zuschauer weniger pro Spiel die Swissporarena. Aber auch die Unterstützung der Sponsoren soll rückläufig sein. Demzufolge geht es dem Innerschweizer Fussball-Aushängeschild trotz des neuen Stadions wirtschaftlich nicht gut. Gemäss dem FCL-Ehrenpräsidenten Walter Stierli rechnen die Verantwortlichen mit einem (gedeckten) Defizit von gegen 2 Millionen Franken.

Ein erstes Opfer der unbequemen Situation dürfte in den nächsten Wochen Sportchef Heinz Hermann sein. Die FCL-Investoren könnten bald eine neue Führungsstruktur einführen. Analog dem Modell von YB mit einem CEO für Stadion und Profiverein. Mit dem gebürtigen Surseer Ilja Känzig (YB) und dem gebürtigen Zuger Fredy Bickel (FCZ) gibt es auch bereits zwei mögliche Kandidaten mit Erfahrung in dieser Funktion.

Daniel Wyrsch

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