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FCL-KOLUMNE: FCL in Basel chancenlos, doch Platz 5 ist möglich

Roland Schwegler, FCL-Kolumnist unserer Zeitung, analysiert die 1:3-Niederlage des FC Luzern in Basel.
Christian Schwegler (rechts) nimmt Renato Steffen den Ball ab. (Bild: Georgios Kefalas/Keystone)

Christian Schwegler (rechts) nimmt Renato Steffen den Ball ab. (Bild: Georgios Kefalas/Keystone)

Basel gegen Luzern war am Sonntag praktisch eine Kopie der letzten vier Begegnungen dieser beiden Mannschaften im St.-Jakob-Park. Die Basler, die den Fehlstart gegen YB vergessen machen wollten, brachten ihre Qualitäten auf den Platz. Der FCL verlor auf jeder Position das Direktduell. Nach diesem eindeutigen 3:1-Sieg des Serienmeisters muss gar von einem Klassenunterschied gesprochen werden.

Der FCB brachte die Gästeaus der Innerschweiz mit einem hohen Pressing in Schwierigkeiten. Ein gepflegter Spielaufbau war für Luzern so nicht möglich. Der FCL versuchte sich mit langen Bällen, die aber meist nicht ankamen.

Schade fand ich, dass Luzern mit dem 4-4-2-System gegen die Dreierabwehr von Basel nicht öfter über die Seiten agieren konnte. Dafür spielten die Flügelspieler Rodriguez und Schneuwly zu harmlos. Aber auch mit vertikalen Passkombinationen hätte man das FCB-Mittelfeld überspielen können. Dazu hätten die zentralen Mittelfeldspieler Kryeziu und Custodio jedoch genauere Pässe schlagen müssen. Kein Wunder waren vorne die Stürmer Juric und Itten völlig isoliert.

Trotz dieser erwarteten Niederlage in Basel gibt es auch Gutes über den FCL zu berichten. Dank des enorm wichtigen 1:0-Startsieges gegen Lugano vor einer Woche ist man nach zwei Runden der Meisterschaft im Soll.

Positiv finde ich,dass die Mannschaft verjüngt worden und frisches Blut ins Kader gekommen ist. Unter dem Druck, das Budget zwingend einhalten zu müssen, haben die FCL-Verantwortlichen gute Arbeit geleistet. Demhasaj, Custodio, Schulz und Follonier sind Zuzüge, von denen einiges erwartet werden darf. Selbstverständlich braucht das Team in der neuen Zusammensetzung Zeit, sich spielerisch zu finden.

Die Weichen wurden gestellt,um weiterhin in der oberen Tabellenhälfte zu spielen. Meiner Einschätzung nach kann der FCL an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen und er hat die Möglichkeit, wieder Platz 5 zu erreichen.

Roland Schwegler

Hinweis

Roland Schwegler (35) ist FCL-Kolumnist der Luzerner Zeitung. Mit GC wurde der Verteidiger 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der gebürtige Seetaler für den FC Luzern. Er ist mit FCL-Profi Christian Schwegler nicht verwandt.

Roland Schwegler (35) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. Mit GC wurde der Verteidiger 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der Seetaler für den FC Luzern. (Bild: Archiv LZ)

Roland Schwegler (35) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. Mit GC wurde der Verteidiger 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der Seetaler für den FC Luzern. (Bild: Archiv LZ)

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