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Herausragender Margiotta führt den FCL zum 3:1-Heimsieg über Sion

Die Luzerner kommen wie verwandelt aus der Kabine, spielen in der zweiten Halbzeit zur Gala auf, wenden das Spiel von einem 0:1 zur Pause in einen glanzvollen 3:1-Erfolg gegen Sion. Mann des Spiels ist Francesco Margiotta mit einem Tor und zwei Assists.
Daniel Wyrsch
Der Mann des Spiels wird bejubelt: Francesco Margiotta (Mitte) nimmt die Gratulationen seiner Teamkollegen entgegen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 20. Oktober 2019)

Der Mann des Spiels wird bejubelt: Francesco Margiotta (Mitte) nimmt die Gratulationen seiner Teamkollegen entgegen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 20. Oktober 2019)

Die entscheidende Szene

In der 72. Minute prüft Francesco Margiotta zuerst Sion-Goalie Anton Mitrjuschkin mit einem Aufsetzer, dann kommt der Ball im sofort folgenden Angriff dank der Übersicht des eingewechselten Darian Males noch einmal zu Margiotta, der diesmal unhaltbar in die Torecke zum vorentscheidenden 3:1 einschiesst.

Das hat zu reden gegeben

Seydou Dombia (31) hatte man in Luzern gar nicht so richtig auf der Rechnung. Bis dato war der Sion-Neuzugang nur gegen St. Gallen in der Startelf gestanden. In diesem Match hatte der dreifache Super-League-Torschützenkönig mit YB und Basel zwar getroffen, aber Sion verlor die Partie 1:2. Gegen Luzern erzielt Doumbia das 1:0 in der 19. Minute.

Das Ergebnis

Mit dem 3:1-Heimerfolg schafft der FCL (5.) den Anschluss an die ersten vier Tabellenpositionen. Nach drei Heimniederlagen gegen Sion und zuletzt sieben sieglosen Partien gegen die Walliser mit total nur zwei Punkten ist dieser Sieg besonders wertvoll.

Die Halbzeit

Der FCL hat zwar Torchancen, aber keine wirklich erstklassige, denn das Abwehrdispositiv von Sion-Trainer Stéphane Henchoz funktioniert. Die Walliser lassen den Luzerner Stürmern Blessing Eleke und Francesco Margiotta fast keinen Raum für den Torschuss. Sion ist dafür im Umschaltspiel hellwach. So spielt Ermir Lenjani in der 19. Minute einen präzisen Steilpass auf Seydou Doumbia. Der Ivorer trifft aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0 der Gäste. Linienrichter Pascal Hirzel hält schliesslich die Fahne hoch, doch der Video Assistant Referee überstimmt Schiedsrichter Adrien Jaccottet und dessen Assistenten: Das Tor wird anerkannt, Doumbia soll nicht im Offside gestanden sein.

Die zweite Halbzeit

Was ist mit den Luzernern während der Pause passiert? Die Mannschaft von Thomas Häberli kommt viel zielstrebiger aus der Kabine, setzt die Gäste sofort massiv unter Druck. Zuerst scheitert Ibrahima Ndiaye mit seinem Kopfball an Anton Mitrjuschkin (50.), dann vergibt Marvin Schulz eine Topchance, weil ihm der Ball verspringt (52.). Doch als Francesco Margiotta in der 53. Minute auf den Kopf von «Ibra» Ndiaye flankt, ist auch Mitrjuschkin chancenlos. Eine Minute nach dem 1:1 köpfelt Blessing Eleke eine Flanke von Otar Kakabadse an den Innenpfosten.

Doch damit nicht genug: nur fünf Minuten nach dem Ausgleich tritt Margiotta einen Corner, den Schürpf zur 2:1-Führung einköpfelt. Und Margiotta hat nach zwei Vorlagen ebenfalls noch nicht genug, er trifft in der 72. Minute nach einem cleveren Pass des eingewechselten Darian Males zum 3:1. Die FCL-Fans in der Kurve sind aus dem Häuschen, sie singen: «Steht auf, wenn ihr Luzerner seid!» Schade, sind nur knapp 8600 Zuschauer in der Swisspor-Arena. In der zweiten Halbzeit hätte der FCL mindestens 12'000 Anhänger verdient gehabt.

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