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FCL-Mehrheitsaktionär Alpstaeg hofft auf die Trendwende gegen Meister YB

Bernhard Alpstaeg (73) hatte sich lange still gehalten. Jetzt meldet sich der FCL-Mehrheitsaktionär zu Wort. Er macht sich Sorgen über den enttäuschenden Saisonstart, bleibt aber ungewohnt ruhig. Vielleicht wegen seines Beraters Bernhard Heusler.
Daniel Wyrsch
Bernhard Alpstaeg glaubt an eine Trendwende bei seiner Luzerner Mannschaft. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 19. April 2015)

Bernhard Alpstaeg glaubt an eine Trendwende bei seiner Luzerner Mannschaft. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 19. April 2015)

In und um die Swisspor-Arena gibt man sich in dieser Woche noch gelassen. Obwohl der FC Luzern zuletzt in der Meisterschaft dreimal hintereinander verloren hat (Servette, Thun, Sion). Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg (73) erwartet aber vom Häberli-Team am Sonntag (16 Uhr) zu Hause gegen den Meister Young Boys eine Reaktion: «Ich hoffe auf die Trendwende, YB haben wir auch schon unerwartet besiegt.»

Da hat der Swisspor-Patron recht, letzte Saison gab’s gleich zwei Siege über YB zu feiern: Im Oktober 2018 ein 3:2 in Bern und Anfang März im Cup-Viertelfinal in Luzern gar ein 4:0. Damals war Thomas Häberli noch frisch im Amt.

Von der Aufbruchstimmung im Frühjahr ist nichts mehr übrig geblieben, der Häberli-Effekt ist längst einer anhaltenden Ernüchterung gewichen. Captain Pascal Schürpf gibt sich allerdings kämpferisch: Er hat im Training neue Energie gespürt. «Jeder pusht den anderen, jeder weiss, um was es geht», sagt der 30-jährige Routinier. Gegen die Young Boys, die zuletzt vier Ligasiege in Serie errangen, ist auch nur mit einer Top-Einstellung und geschlossenen Teamleistung ein Unentschieden oder gar ein Sieg möglich.

Heusler berät Alpstaeg auch in sportlichen Fragen

Ganz lassen kann es Bernhard Alpstaeg mit verbaler Angriffigkeit über die enttäuschende Zwischenbilanz seiner Luzerner (vier Punkte aus fünf Spielen, Platz 9, schwächster Angriff der Super League mit 3 Toren) dann doch nicht: «Es muss etwas passieren, so kann es nicht weitergehen.» Passiert nichts, müssen dann Coach Thomas Häberli und Sportchef Remo Meyer, der für die Kaderzusammenstellung verantwortlich ist, bald um ihre Jobs bangen? Alpstaeg hält einen Moment inne, sagt dann, dass er nicht mehr sagen dürfe.

Diese verstärkte Zurückhaltung bei Alpstaeg könnte mit dem ehemaligen Erfolgs-Präsidenten des FC Basel, Bernhard Heusler, zu tun haben. Der Basler berät Alpstaeg. Und bei der eigentlich strategischen Beratungstätigkeit von Heusler sollen sportliche Fragen durchaus ebenfalls behandelt werden. «Ja, wir tauschen uns auch darüber aus», bestätigt Bernhard Alpstaeg.

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