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FCL-News: Juric ist ein Thema beim FC Sion - Weiler holt Assistent Klökler

Beim FC Luzern ist der Entscheid gefallen, wer Nachfolger von Co-Trainer Michael Silberbauer wird: René Weilers früherer Nürnberg-Assistent Manuel Klökler arbeitet ab Januar in der Innerschweiz. Derweil könnte Stürmer Tomi Juric den FCL in Richtung Sion verlassen.
Daniel Wyrsch
Der australische Nationalspieler und FCL-Stürmer Tomi Juric (links) gegen Burim Kukeli vom FC Sion. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Luzern, 2. Dezember 2017))

Der australische Nationalspieler und FCL-Stürmer Tomi Juric (links) gegen Burim Kukeli vom FC Sion. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Luzern, 2. Dezember 2017))

Der FC Sion hat gemäss Informationen unserer Zeitung, die Fühler nach FCL-Stürmer Tomi Juric (27) ausgestreckt. Im nächsten Sommer ist der australische Nationalspieler ablösefrei, der Vertrag mit Luzern läuft dann aus. Offenbar wollen die Walliser Juric aber bereits in der Winterpause holen. Sion-Trainer Murat Yakin sucht eine durchschlagskräftige Sturmspitze, der beste Torschütze der Sittener ist der zentrale Mittelfeldspieler Pajtim Kasami (5 Treffer).

Tomi Juric ist in der laufenden Saison wegen Verletzungen nur zu sieben Pflichtspieleinsätzen gekommen; in den 294 Spielminuten erzielte er 1 Tor im Cup (das 2:0 gegen Chiasso) und gab 1 Assist in der Liga. Insgesamt hat der australisch-kroatische Doppelbürger in 63 Ligaspielen für Luzern 15 Tore und 11 Assists erzielt.

Wahrscheinlich keine hohe Transfersumme für Juric

Juric war im Sommer 2016 ablösefrei vom niederländischen Ehrendivisionär Roda Kerkrade zum FCL gekommen. Im Januar 2017 hätte er ein Angebot vom englischen Zweitligisten Reading gehabt, die Briten hätten 2,5 Millionen Franken für den 1,91 Meter grossen Sturmtank geboten. Juric wollte in Luzern bleiben. Sollte er nach dem letzten Vorrundenmatch vom Sonntag (16 Uhr) zu Hause gegen St. Gallen wechseln, kann der FCL nicht mit einer Millionensumme rechnen. Ein Spieler seiner Klasse im letzten Vertragshalbjahr bringt wohl höchstens einige hunderttausend Franken Ablöse.

FCL-Coach René Weiler wollte sich kurz vor dem Ende der Hinrunde nicht über mögliche Transfers äussern. Weiler verneinte, bisher etwas vom Interesse des FC Sion an Juric zu wissen. Ob er den Aussie, der am Freitag mit der Mannschaft trainiert hat, in der Winterpause bei einem entsprechenden Angebot abgeben würde, wollte er nicht verraten.

Klökler ersetzt Silberbauer als Co-Trainer

Dafür beantwortete der Luzern-Trainer die Frage nach dem Nachfolger von Michael Silberbauer (er wechselt per Januar als Cheftrainer zum Pacific FC aus Vancouver Island in die kanadische Premier League). René Weiler: «Manuel Klökler wird unser neuer Assistenztrainer.» Mit dem 44-jährigen Süddeutschen hatte Weiler schon beim 1. FC Nürnberg, FC Aarau und FC Schaffhausen zusammengearbeitet. Aus familiären Gründen ging er im Sommer 2016 nicht mit Weiler zum RSC Anderlecht nach Belgien. «Er kennt den Schweizer Fussball sehr gut», sagt Weiler über seinen langjährigen Assistenten.

Manuel Klökler (44) arbeitete mit FCL-Trainer René Weiler unter anderem beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga. Beim «Club» aus Franken war Klökler von November 2014 bis Mitte 2017 Co-Trainer. (Bild: 1. FC Nürnberg)

Manuel Klökler (44) arbeitete mit FCL-Trainer René Weiler unter anderem beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga. Beim «Club» aus Franken war Klökler von November 2014 bis Mitte 2017 Co-Trainer. (Bild: 1. FC Nürnberg)

Klökler war übrigens bereits zwei Wochen ohne Vertrag beim FCL tätig, er schnupperte quasi bei den Innerschweizern. Offensichtlich hat es ihm gefallen. Wenn die Mannschaft am 2. Januar 2019 in die Vorbereitung zur Rückrunde startet, wird er Weiler erstmals beim neuen Arbeitgeber tatkräftig unterstützen. Zum Staff gehören neben Weiler und Klökler auch der bisherige Assistent Thomas Binggeli und Torhütertrainer Lorenzo Bucchi.

Klökler hat keinen langen Zügelweg vor sich: Der Familienvater kommt aus Konstanz am Bodensee - direkt an der Schweizer Grenze.

Weiler erklärte, dass David Sesa kein Thema als Co-Trainer gewesen sei. Der frühere Schweizer Nationalspieler und ehemalige Wohlen-Coach war zuletzt bei Anderlecht mit Binggeli Assistent von Weiler. Sesa lebt mit seiner Familie immer noch in Anderlecht ganz in der Nähe der belgischen Hauptstadt Brüssel.

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